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Aus im Pokal-Achtelfinale

28.02.2008

New Yorker Phantoms – Brose Baskets Bamberg 72:92 (15:27, 24:26, 20:19, 13:20)

Am Ende des Spiels ließen sich die Geschehnisse ganz einfach zusammenfassen. Beide Mannschaften hatten 56 Mal auf den Korb geworfen. Davon fielen für Braunschweig 25, für die Gäste aus Bamberg 35 Bälle durch die Reuse. Einfach gerechnet sind das 20 Zähler, die im Endeffekt den Unterschied ausmachten und


New Yorker Phantoms – Brose Baskets Bamberg 72:92 (15:27, 24:26, 20:19, 13:20)


Am Ende des Spiels ließen sich die Geschehnisse ganz einfach zusammenfassen. Beide Mannschaften hatten 56 Mal auf den Korb geworfen. Davon fielen für Braunschweig 25, für die Gäste aus Bamberg 35 Bälle durch die Reuse. Einfach gerechnet sind das 20 Zähler, die im Endeffekt den Unterschied ausmachten und dafür sorgten, dass die New Yorker Phantoms den Einzug ins Viertelfinale um den BBL-Pokal verpassten.


Wie im ersten Aufeinandertreffen im Ligabetrieb starteten beide Mannschaften offensiv kontrolliert und defensiv engagiert in das Pokalachtelfinale. Gleich die ersten Angriffe der Phantoms und Baskets zeigten, dass die 24 Sekunden Angriffszeit komplett ausgereizt wurden, solange am Ende ein guter Schuss als Resultat dabei heraussprang (7:9, 4. Minute). Nach einer undurchsichtigen Aktion in Korbnähe, bei der Steffen Hamann versuchte den Ball zu retten, kam es zu kurzzeitigen Diskussionen zwischen allen Beteiligten, welche die Gemüter sichtlich erhitzten. Doch waren es die Gäste, die sich schneller wieder beruhigten und den Fokus bewahrten. Besonders galt dies für die beiden Bamberger Neuzugänge Jared Reiner und Dwayne Mitchell. Letzterer avancierte mit sechs Zählern zum Aktivposten und markierte damit allein im ersten Viertel mehr Punkte als bei seiner Premiere am vergangenen Wochenende (15:27).


Die Gäste hatten ihren Rhythmus gefunden. Traf dies im ersten Abschnitt hauptsächlich für Aktionen am Brett zu, so traten nun die fränkischen Scharfschützen auf den Plan. Insgesamt verwandelten die Bauermann-Schützlinge im zweiten Viertel fünf ihrer sieben Dreierversuche – davon vier innerhalb von fünf Angriffen zur bis dahin höchsten Führung (30:48, 18. Minute). Braunschweig reduzierte die Differenz zwar noch bis zur Pause, vermochte den Rückstand jedoch nicht mehr in den psychologisch wichtigen einstelligen Bereich zu drücken (39:53).


Es blieb weiter punktereich. Wenngleich Braunschweig mehrmals auf einem guten Weg war, die Zehn-Punkte-Barriere zu knacken, so fanden die Gäste stets den richtigen Spieler zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um eben jenes zu verhindern (52:64, 26. Minute). Auch wenn ein einhändig eingeflogener Alley-hoop von Ademola Okulaja für Szenenapplaus des Braunschweiger Publikums sorgte, gab es für den anschließend von Nikita Khartchenkov eingestreuten Dreier bedeutend mehr Beifall (59:72).


Ein letzter Comeback-Versuch der Hausherren wurde von Jason Cain initiiert. Der Phantoms-Center tankte sich zweimal in Folge erfolgreich zum Korb durch und schloss per Dunking ab, ehe er sein Team an der Freiwurflinie so nah heranbrachte, wie seit dem ersten Viertel nicht mehr (65:74, 34. Minute). Es sollte leider nur ein kurzes Strohfeuer sein, das die fünf sich auf dem Feld befindlichen Bamberger Feuerwehrmänner im Eildurchgang löschten (65:78, 35. Minute). Für eine zweite Aufholjagd fehlten zunehmend die Kräfte. Hatten Nikita Khartchenkov und Flavio Stückemann schon in kritischen Szenen der Partie auf dem Parkett gestanden, so gesellten sich Jorge Schmidt und Jannik Freese zu ihnen, um sich am Deutschen Meister zu messen.

Die New Yorker Phantoms verlieren im Pokal-Achtelfinale mit 72:92 gegen die Brose Baskets Bamberg, die nun am 12. März in Quakenbrück auf die Artland Dragons treffen.


Glücklich über den Einzug in die nächste Runde zeigte sich Dirk Bauermann. „Braunschweig hat uns im dritten Viertel dazu gezwungen noch einmal Energie zu investieren und einen Gang höher zu schalten“, so der Baskets-Trainer. „Wir haben heute von unseren tiefen Bank profitiert und freuen uns nun auf die interessante Paarung mit Quakenbrück, was sicherlich eine Herausforderung ist.“ Weniger zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge zeigte sich Bauermanns Pendant auf Seiten der Phantoms. „In der ersten Hälfte haben wir nicht unser spielerisches Niveau gezeigt“, befand Emir Mutapcic. „Nach der Pause war es zwar ein bisschen besser, aber nicht genug gegen eine gut verstärkte Bamberger Mannschaft, die durch das Spiel in Frankfurt einen Schub erhalten hat.“


New Yorker Phantoms:

Wright (10/2), Levy (5), Allen (5), Visser (9), Drevo (9/1), Stückemann (2), Jones (13), Cain (8), Schmidt, Khatchenkov (3/1), Coleman (4), Freese (4)


Brose Baskets Bamberg:

Ensminger (5), Hamann (17/2), Suput (7/1), Fenn (14/2), Pavic, Garrett (7/1), Okulaja (8/1), Ohlbrecht (2), Mitchell (14), Reiner (18)

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