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Auge um Auge mit den WALTER Tigers

12.03.2010

Die New Yorker Phantoms wollen am Samstag im Auswärtsspiel beim Tabellenzwölften WALTER Tigers Tübingen einen Sieg einfahren (Tip-Off: 20 Uhr). Braunschweigs Basketballer könnten in der 600 Kilometer entfernten Universitätsstadt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Platz Acht wäre gefestigt, ein direkter Konkurrent um die Playoffplätze auf Distanz gehalten. „Es wird eine schwere Partie werden.


Die New Yorker Phantoms wollen am Samstag im Auswärtsspiel beim Tabellenzwölften WALTER Tigers Tübingen einen Sieg einfahren (Tip-Off: 20 Uhr). Braunschweigs Basketballer könnten in der 600 Kilometer entfernten Universitätsstadt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Platz Acht wäre gefestigt, ein direkter Konkurrent um die Playoffplätze auf Distanz gehalten. „Es wird eine schwere Partie werden. Aber wenn wir uns vollauf auf unsere Defense konzentrieren, können wir auch in Tübingen gewinnen“, sagt Phantoms-Trainer Sebastian Machowski.


Die Braunschweiger sind gewarnt, denn das Hinspiel in der VOLKSWAGEN HALLE am 19. November konnten Heiko Schaffartzik & Co. lediglich mit einem Punkt für sich entscheiden (70:69). „Damals haben wir aber auch nicht gut gespielt“, wirft Machowski ein, ohne jedoch den Gegner zu unterschätzen. „Mit Igor Perovic besitzt Tübingen einen guten Trainer, der auch gute Spielsysteme einbringt. Tübingen spielt eine sehr aggressive Verteidigung. Man darf die Tigers nicht ins Laufen kommen lassen.“

Mit einem Auswärtserfolg würden die Löwenstädter den Samstagsgegner erst einmal hinter sich lassen – und im Ernstfall den direkten Vergleich auf seiner Seite. Die Heimstärke der Baden-Württemberger bekam auch Serienmeister ALBA Berlin zu spüren. Das Team von der Spree kassierte bei den Neckarstädtern in der Paul-Horn Arena eine empfindliche 66:70-Niederlage. Eine deftige 70:91-Auswärtsklatsche gab es Ende Januar für Titelaspirant Deutsche Bank Skyliners Frankfurt. Bis dahin hatten die Basketballer aus der Hölderlinstadt sechs Spiele in Folge gewonnen, zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge – wenn auch nur mit zwei Zählern (75:77) gegen das Team der Stunde, BG Göttingen.


Prominenter Neuzugang der WALTER Tigers ist Johannes Herber. Der Ex-Nationalspieler kam kurz vor Ende der Wechselfrist am 25. Februar von ALBA Berlin in den Süden und unterschrieb einen bis zum Saisonende befristeten Vertrag. Eine Partie bestritt Herber jedoch noch nicht für seinen neuen Klub, weil er sich nach auskurierter schwerer Knieverletzung im Aufbautraining befindet. Für die Albatrosse spielte bis zum Sommer auch Bundesligaveteran Aleksandar „Sasa“ Nadjfeji. Der 2,03 Meter große Powerforward hat nach anfänglichen Problemen zu alter Stärke zurückgefunden. Nadjfeji belegt mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Partie Platz drei der internen Teamstats.


Gefährlichster Spieler im schwarz-gelben Trikot ist jedoch der US-Amerikaner Romeo Travis mit durchschnittlich 14,1 Zählern pro Partie (6 Rebounds). Der 1,96 Meter große Forward, ein Freund von NBA-MVP LeBron James, ging noch in der vergangenen Spielzeit für den Beko BBL-Konkurrenten ratiopharm Ulm auf Körbejagd. 1,91 Meter Guard Michael Jenkins fasste nach einem einjährigen Gastspiel bei BC Buducnost Podgorica (Montenegro) in der Bundesliga hervorragend Fuß: Ebenfalls 14,1 Zähler stehen beim US-Boy zu Buche, der zudem die zweitflinkesten Hände der Liga besitzt (1,9 Steals). Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem Ex-Braunschweiger Steven Wright, der aus Verletzungsgründen erst 18 Mal auf dem Parkett stand.


Phantoms-Regisseur Kevin Hamilton konnte nach seiner Überdehnung des Bandes im rechten Handgelenk seit Montag wieder trainieren. Tomasz Cielebak (Entzündung des Herzmuskels) und Nate Fox (Riss der Stützsehne im rechten Fuß) hingegen müssen weiterhin pausieren.

 


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