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Finn Wilczek machte ein gutes Spiel und erzielte gegen ALBA BERLIN 18 Punkte. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Auftaktniederlagen für Junior Löwen U19 und U16

20.10.2014

Die Junior Löwen Braunschweig-Teams U19 (NBBL) und U16 (JBBL) sind am vergangenen Wochenende in ihre jeweiligen Saisons gestartet. Während die NBBL-Mannschaft von Sean McCaw auswärts bei DBV/TuSLi Berlin antraten und dort mit 74:83 unterlag, spielte das JBBL-Team von Lennart Arendt zu Hause gegen den Favoriten ALBA BERLIN und verlor deutlich mit 58:101.


NBBL: Gute zweite Halbzeit stimmt zuversichtlich

„Das Spiel war knapper, als es das Endergebnis aussagt. Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet und haben vor allem defensiv zu Beginn nicht unseren Gameplan verfolgt“, sagt Sean McCaw. Und das machte sich im Ergebnis des ersten Viertels bemerkbar: 16:27 lagen die Braunschweiger U19-Basketballer nach zehn Minuten zurück. Das zweite Viertel konnten sie offener gestalten (18:23), ehe sie im dritten Viertel zu dem Spiel fanden, das sie eigentlich von Anfang an aufs Parkett bringen wollten. Sie dominierten diesen Spielabschnitt und entschieden ihn mit 19:9 für sich. „Wir haben in dieser Phase großartig gespielt und gezeigt, was wir können“, so McCaw.

Im letzten Viertel musste sein Team allerdings Tribut für die vorherige Aufholjagd zollen, weshalb es zu einer Wende in diesem Spiel nicht mehr reichte. Die Hausherren gaben sich zum Ende hin an der Freiwurflinie keine Blöße und warfen sich so schlussendlich zum 84:73-Sieg. Dennoch zeigte sich Sean McCaw zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die verletzungsbedingt auf ihren Starting Point Guard Kai Globig und in der zweiten Halbzeit auch auf Nico Zimmermann verzichten musste. „Wir müssen lernen, von Anfang an unseren Gameplan umzusetzen. Aber das ist ein Entwicklungsprozess und eine Erfahrung, die wir aus diesem Spiel mitnehmen müssen. Wir haben eine junge Mannschaft, vor allem auf der Spielmacher-Position, die sich erst an die NBBL gewöhnen muss. Und dafür war dieser erste Auftritt gut“, so der NBBL-Coach abschließend.

Junior Löwen U19: Geilhaar 2, Bothe 7, Sonar 2, Taherian 16, Pazin 10, Zimmermann 9, Wolters 4, Schötz, Weinert, Lagerpusch 23 (16 Rebounds).

 

JBBL: ALBA BERLIN war eine Nummer zu groß

Im ersten Heimspiel der neuen JBBL-Saison trafen die Junior Löwen U16 gleich auf die favorisierte Mannschaft von ALBA BERLIN und bekamen es dabei mit einem Gegner zu tun, der auf hohem Niveau agierte. „ALBA BERLIN hat sich sehr stark entwickelt und ist jetzt schon auf einem hohen Level. Die waren einfach sehr stark und haben schon so gut miteinander gespielt, dass sie für mich ein Top4-Kandidat sind“, sagt JBBL-Trainer Lennart Arendt.

Seine Mannschaft hat versucht, gegen die spielstarken und treffsicheren Berliner dagegenzuhalten (47 Prozent Dreier, 55 Prozent Zweier). Doch defensiv liefen die Räder noch nicht so ineinander, wie es nötig gewesen wäre, um den Spielfluss der Gäste zu stoppen. Die Berliner waren häufig einen Schritt schneller, ließen den Ball zu schnell laufen und führten daher zur Halbzeit deutlich mit 30:52. „Wir waren anfangs auch noch zu nervös und müssen uns erst an die Wettkampfhärte in dieser Liga gewöhnen“, analysiert der JBBL-Coach.

Unterm Strich habe sich sein Team aber ordentlich verkauft – auch wenn die Gäste die zweite Halbzeit genauso dominierten wie die erste. „Wir nehmen mit, dass wir an unserer Verteidigung und an unserer Trefferquote arbeiten müssen. Es ist nicht wild, wenn wir selber nur 58 Punkte machen. Dann müssen wir den Gegner aber auch bei entsprechend wenigen Punkten halten. Das ist in diesem ersten Spiel gegen starke Berliner noch nicht gelungen, wird aber eines unserer nächsten Ziele sein“, so Lennart Arendt weiter, dessen Team sich letztendlich mit 58:101 geschlagen geben musste.

Junior Löwen U16: Martin 11 (6 Rebounds), Volkmann 5, Krake 5, Meier 1, Roleder 2, Tsitalis 4, Wilczek 18, Schaper 3, Taherian 1, Vickendey 6, Fisser 2, Gröchtemeier.


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