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Aufholjagd bleibt unbelohnt – 78:79-Niederlage im Telekom Dome

28.03.2010

Erstmalig mit dem wiedergenesenen Nate Fox im Kader verloren Braunschweigs Basketballer den Krimi beim Meisterschaftskandidaten Telekom Baskets Bonn nur hauchdünn mit 78:79 (37:48). Ein 15 Punkte-Lauf des Teams von Sebastian Machowski im Telekom Dome in den Schlussphase blieb leider unbelohnt, nachdem die Magentafarbenen fast die gesamt Partie mit 10 Zählern und mehr geführt hatten.


Erstmalig mit dem wiedergenesenen Nate Fox im Kader verloren Braunschweigs Basketballer den Krimi beim Meisterschaftskandidaten Telekom Baskets Bonn nur hauchdünn mit 78:79 (37:48). Ein 15 Punkte-Lauf des Teams von Sebastian Machowski im Telekom Dome in den Schlussphase blieb leider unbelohnt, nachdem die Magentafarbenen fast die gesamt Partie mit 10 Zählern und mehr geführt hatten. Sein bestes Saisonspiel im Trikot der Braunschweiger lieferte Marcus Goree ab (25 Punkte, 7 von 7 bei den Zweiern). Stark auch wieder Phantoms-Spielmacher Kevin Hamilton, der diesmal auf 17 Zähler kam. Für Bonn traf Ronald Dupree mit 23 Punkten am besten. Chris Ensminger erzielte 13 Zähler und holte 14 Rebounds.


In den Anfangsminuten lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Auf Seiten der Telekom Baskets setzte der US-Amerikaner Bryce Taylor (19 Punkte) im Anfangsviertel die Akzente und markierte die ersten acht Zähler, während auf Braunschweiger Seite die Punktausbeute auf viele Schultern verteilt war. Zwei Dreier in Folge von Ex-NBA-Profi Ronald Dupree ließ die Bonner erstmalig davonziehen – 16:11 (7.). Die Ex-Hauptstädter erhöhten gegen Ende des ersten Abschnitts noch einmal den Druck in der Verteidigung und trafen vor allem aus der Nahdistanz hochprozentig (80 Prozent Trefferquote bei den Zweiern).


Für Braunschweig sollte es im zweiten Viertel knüppeldick kommen: Angetrieben von Routinier Dupree setzte sich die Mannschaft von Michael Koch im Hexenkessel Telekom Dome sogar auf 31:16 (13.) ab. Doch der eingewechselten Michael Hicks und der im gesamten Spielverlauf überragende Marcus Goree (bereits 15 Punkte bis zur Halbzeit) stemmten sich dagegen. Kevin Hamilton traf nach 15 Minuten per Dreier – nur noch 31:27 (16.). Doch es sollte anders kommen: Ensminger & Co. setzten sich bis zur Halbzeitpause auf 48:37 ab.


Nach dem Seitentausch sorgten Taylor, Dupree und Ensminger weiter dafür, dass der Vorsprung des Deutschen Vizemeisters anwuchs (54:38/25.). Kevin Hamilton ließ mit seinen zwei Dreiern in Folge die Niedersachsen wieder hoffen, doch die Hausherren hatten stets eine Antwort parat. Kurz vor Ende des dritten Viertels lag die Koch-Truppe immer noch mit zehn Zählern vorn.

Goree sorgt für die Führung, doch Flomo legt nach

Vier Minuten vor Schluss schien die Partie bereits gelaufen: 77:63. Doch 15 Punkte in Folge gelangen Hamilton & Co. 30 Sekunden vor Ende brachte Goree seine Farben per verwandelten Freiwurf erstmalig seit den Anfangssekunden mit einem Zähler in Front. Doch der eingewechselte Bonner Patrick Flomo sorgte 15 Sekunden später für den Siegkorb. Hamiltons Dreierversuch mit der Schlusssirene verfehlte leider das Ziel.


Phantoms-Powerforward Nate Fox stand erstmalig nach drei Monaten Verletzungspause wieder im Kader, wurde aber noch nicht eingesetzt.


Stimme zum Spiel:


Sebastian Machowski: Das war eine ärgerliche Niederlage. Die letzten fünf Minuten haben nicht ausgereicht, die schlechte Quote von zuvor wettzumachen. Wir haben Bonn auch zu viele leichte Punkte machen lassen. Die Intensität hat nicht ausgereicht. Gegen den Mitteldeutschen BC und gegen Berlin müssen wir uns wieder steigern.


New Yorker Phantoms: Hicks 5, Thomas 6, Allen 8, Schaffartzik, Cain 13 (7 Rebounds), Mittmann, Hamilton 17, Idbihi 4, Goree 25


Telekom Baskets Bonn: Taylor 19, Ensminger 13 (14 Rebounds), Strasser 2, King 7, Bowler 6, Jordan 2, Kolodziejski, Flomo 4, Ohlbrecht 3, Dupree 23

 


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