News

Auf zum Schlüsselspiel nach Ludwigsburg

14.04.2011

Es geht schon in Richtung erster Matchball für die New Yorker Phantoms. Mit einem Sieg am morgigen Freitagabend, 15. April, bei EnBW Ludwigsburg (19:30 Uhr, Arena Ludwigsburg) hätten Braunschweigs Basketballer nicht nur Platz fünf verteidigt, sondern wären den Playoffs einen riesigen Schritt näher gekommen.


Es geht schon in Richtung erster Matchball für die New Yorker Phantoms. Mit einem Sieg am morgigen Freitagabend, 15. April, bei EnBW Ludwigsburg (19:30 Uhr, Arena Ludwigsburg) hätten Braunschweigs Basketballer nicht nur Platz fünf verteidigt, sondern wären den Playoffs einen riesigen Schritt näher gekommen.

Phantoms-Kapitän Nils Mittmann, der am Sonntag seinen 32. Geburtstag gefeiert hatte, hängt den Stellenwert der Partie des 32. Spieltages gegen seinen Ex-Klub hoch auf. „Das ist natürlich ein absolut wichtiges Spiel für uns. Ein Sieg über den direkten Konkurrenten katapultiert uns meilenweit in Richtung Playoffs“, so Mittmann, der auf der anderen Seite am liebsten gar nicht erst den Rechenschieber bemühen würde. „Wir müssen einfach die nächsten Spiele gewinnen, dann brauchen wir auch nicht mehr viel zu rechnen.“

„Für Ludwigsburg ist das morgige Spiel ein Finale für die Playoffteilnahme. Für uns aber ebenso. Mit der richtigen Konzentration in der Defense, anders als zuletzt gegen Hagen, müssen wir dort das Tempo kontrollieren und dürfen den Ludwigsburgern keine leichten Fastbreak-Punkte erlauben. Dann haben wir auch dort eine Siegchance“, sagte Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski.

Hauchdünn mit 80:76 hatten Marcus Goree & Co. das Hinspiel in der heimischen Volkswagen Halle gegen den aktuellen Tabellenachten für sich entschieden. Die Ludwigsburger hoffen jetzt, mit zwei Punkten Rückstand auf die Braunschweiger, noch auf den Playoff-Zug aufspringen zu können – dies wäre die erste Teilnahme der Runde der letzten Acht seit 2007. Für die Barockstädter standen zuletzt zwei Siege auswärts bei ratiopharm Ulm (95:85) und zuhause gegen die Gloria GIANTS Düsseldorf (103:93) zu Buche.

Die Mannschaft von Marcus Jochum besteht aus einer Reihe gestandener Beko BBL-Spieler. Haudegen John Bowler beispielsweise wechselte im Sommer von den Telekom Baskets Bonn an den Neckar. 11,9 Punkte und fast exakt fünf Rebounds pro Partie stehen beim bulligen 2,04 Meter großen Center zu Buche. Für die meisten Zähler sorgt jedoch US-Kollege Alex Harris mit durchschnittlich 15,8 Punkten je Spieltag. Weit oben mit dabei ist auch der kantige Balte Donatas Zavackas, der aus Litauens Hauptstadtklub Rytas Vilnius nach Ludwigsburg wechselte und es auf 13 Zähler (5,5 Rebounds) bringt.

Ein deutliches Signal war die Verpflichtung von Rückkehrer Jerry Green, der auf Anhieb wieder zu den Identifikationsfiguren in Ludwigsburg zählt und mit 4,6 Vorlagen pro Spiel bester Passgeber im gelben EnBW-Trikot ist. Der athletische Forward Toby Bailey kam von den Artland Dragons in den Süden. Als deutsches Talent holten die Ludwigsburger Johannes Lischka aus Gießen.


DatenschutzImpressum