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Auf die wichtigen Dinge konzentriert

24.11.2007

WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms 54:62 (16:13, 10:13, 11:16, 17:20)

Es gibt Abende, an denen will der Ball einfach nicht dort landen, wo er eigentlich hingehört – nämlich in den Korb. Dann wird selbst das so oft zitierte offene Scheunentor zum Nadelöhr. An solch einem Abend bleibt einer Basketballmannschaft nur noch eine Möglichkeit, um als Sieger vom Platz zu gehen: Sie muss verteidigen, verteidigen, verteidigen. Und den Gegner ebenfalls zu Fehlwürfen zwingen. Dies taten die New Yorker Phantoms während ihres Gastspiels bei den WALTER Tigers Tübingen. Dank einer konzentrierten Teamleistung in der eigenen Hälfte und einem Lauf kurz nach der Pause setzten sich die Niedersachsen letztlich mit 62:54 durch.


Die Partie begann ungemein zäh.


WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms 54:62 (16:13, 10:13, 11:16, 17:20)

Es gibt Abende, an denen will der Ball einfach nicht dort landen, wo er eigentlich hingehört – nämlich in den Korb. Dann wird selbst das so oft zitierte offene Scheunentor zum Nadelöhr. An solch einem Abend bleibt einer Basketballmannschaft nur noch eine Möglichkeit, um als Sieger vom Platz zu gehen: Sie muss verteidigen, verteidigen, verteidigen. Und den Gegner ebenfalls zu Fehlwürfen zwingen. Dies taten die New Yorker Phantoms während ihres Gastspiels bei den WALTER Tigers Tübingen. Dank einer konzentrierten Teamleistung in der eigenen Hälfte und einem Lauf kurz nach der Pause setzten sich die Niedersachsen letztlich mit 62:54 durch.


Die Partie begann ungemein zäh. Unter den gut 2.700 Zuschauern dürften lediglich Basketball-Puristen auf ihre Kosten gekommen sein. Aber auch das ist eine Fassette dieses Sports, es muss nicht immer ansehnlich sein, um Spannung zu verbreiten. Die Hausherren wurden zumeist erfolgreich daran gehindert, den Ball in die Hände des starken Inside-Tandems um Rasko Katic und Bingo Merriex zu bringen. Da Braunschweig auf der anderen Seite kaum Möglichkeiten auf schnelle Fastbreakpunkte hatte, musste das wohlstrukturierte Setplay in Anspruch genommen werden. Dort wurde zwar häufig der freie Mann angespielt, die Ausbeute blieb jedoch gering.

Entsprechend forderte Phantoms-Coach Emir Mutapcic von seinen Schützlingen unnachgiebige Konzentration in der Verteidigung. Mit Erfolg, denn die Gastgeber bekamen kaum Würfe, bei denen nicht mindestens eine Hand im Gesicht des Schützen die Sicht erschwerte. Am Ende der Partie hatten die Phantoms 38,6 Prozent, Tübingen 30,9 Prozent aus dem Feld getroffen. „Wir mussten uns auf die Rebounds konzentrieren, um die gute Verteidigungsarbeit zu belohnen“, erläuterte Mutapcic. „Tübingen ist in Brettnähe stark besetzt, diesen Vorteil haben wir ihnen zum Teil nehmen können.“ Zu Beginn des dritten Viertels setzten sich die Gäste vorentscheidend ab. Kyle Visser markierte wichtige Zähler in Folge, eher er mit seinem fünften Foul (Mutapcic: „Das waren wichtige Aktionen, wichtige Stopps.“) auf der Bank Platz nehmen musste. Dafür verwandelte Domonic Jones kurz hintereinander zwei Dreier, die Braunschweig den entscheidenden Vorteil einbrachten. Diesen sollten sie, ebenso wie die Führung, nicht mehr abgeben. Ein erfolgreiches Comeback gelang den Gastgebern nicht mehr.

New Yorker Phantoms:

Wright (11/1), Levy (5/1), Allen (6), Visser (9), Drevo (9), Jones (12/3, Foto), Cain (5), Coleman (5/1)

WALTER Tigers Tübingen:

Nixon (15/3), Modersitzki, Merriex (5/1), Katic (5), McGee (5/1), Perovic, Moye (17/1), DeMichael (7/1)

 


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