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Alle Kräfte mobilisieren, um Playoffs perfekt zu machen

29.04.2010

34. Spieltag, der letzte der regulären Saison: Wenn die New Yorker Phantoms am Sonnabend, 1. Mai, um 19:55 Uhr bei den Deutsche Bank Skyliners Frankfurt antreten, ist es die wichtigste Partie der Spielzeit 2009/10. In der Frankfurter Ballsporthalle geht es für die Mannschaft von Sebastian Machowski um den ersten Einzug in die Playoffs seit sieben Jahren. „Wir wissen natürlich um die Bedeutung des Spiels.


34. Spieltag, der letzte der regulären Saison: Wenn die New Yorker Phantoms am Sonnabend, 1. Mai, um 19:55 Uhr bei den Deutsche Bank Skyliners Frankfurt antreten, ist es die wichtigste Partie der Spielzeit 2009/10. In der Frankfurter Ballsporthalle geht es für die Mannschaft von Sebastian Machowski um den ersten Einzug in die Playoffs seit sieben Jahren. „Wir wissen natürlich um die Bedeutung des Spiels. Wir werden alles dransetzen, um aus eigener Kraft mit einem Sieg in Frankfurt die Playoffs endgültig perfekt zu machen“, sagte Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski. „Wir werden nicht den Fehler machen, darauf zu hoffen, dass Quakenbrück in Bremerhaven verliert. Zwischen Platz sechs und neun ist noch alles drin.“

Der frischgebackene Vizepokalsieger aus der Bankenmetropole lieferte in der aktuellen Saison eine reife Leistung ab. Bei einer Reihe von Basketballexperten gelten die Frankfurter nach wie vor als Geheimtipp auf den Meistertitel. Doch auch die Hessen blieben von Schlagzeilen in den überregionalen Medien nicht verschont. Vor rund 14 Tagen trennten sich die Skyliners-Verantwortlichen von Headcoach Murat Didin. Nachfolger des türkischen Trainerfuchs wurde mit dem Kanadier Gordon Herbert ein alter Bekannter. Der 51 Jährige führte Frankfurt 2004 zur Deutschen Meisterschaft.

Um das Saisonziel Playoffteilnahme zu erreichen, hatten die Skyliners zum Abschluss der Transferperiode mit 2,07 Meter-Center Dragan Labovic noch einmal einen Hochkaräter aus dem Hut gezaubert. Der Serbe spielte zuletzt für den griechischen Traditionsklub Aris Thessaloniki, hatte zuvor jedoch längere Zeit wegen einer Verletzung an der Wurfhand pausiert. Die Liste der Titelgewinne und Auszeichnungen des erst 23-Jährigen ist lang: Europameister mit der serbischen Herrennationalmannschaft und mit der U18 sowie Topscorer der Adriatic League 2008/09.


Kaum ein Gegner ist so schwer auszurechnen wie die Frankfurter. Dies bekamen Braunschweigs Basketballer bereits im Hinspiel zu spüren, als sie am 30. Dezember in der Volkswagen Halle mit 77:81 verloren. „Mister Zuverlässig“ im Trikot der Deutsche Bank Skyliners ist der nur schwer zu verteidigende 2,04 Meter Forward Derrick Allen. Der Ex-Leverkusener weist einen Schnitt von 14,6 Punkten pro Spiel auf. Ein Glücksgriff war vor dem Saisonstart Aubrey Reese (14,2 Punkte pro Partie), der vom türkischen Erstligisten an den Main wechselte und bisher eine grandiose Saison spielte. Der 1,83 Meter große US-Amerikaner bildet mit Dauerbrenner Pascal Roller ein kaum zu stoppendes Angriffsduo. Ein Kostprobe gab Reese beim Hinspiel in Braunschweig: 21 Punkte. Ex-Nationalspieler Roller steht trotz seines Alters von 33 Jahren Woche für Woche durchschnittlich fast 30 Minuten auf dem Holzparkett und war in einigen Partien Matchwinner. Konstant gute Leistungen und Statistiken weist auch 2,03 Meter US-Powerforward Seth Doliboa auf (11,7 Zähler, 6,5 Rebounds), der seine Brötchen zuletzt in Lissabon verdiente.


Unterstützung aus dem Fanblock der Ballsporthalle ist den New Yorker Phantoms bereits gewiss. Alleine rund 250 Fans aus Braunschweig reisen mit Bussen an, weitere Phantoms-Anhänger treten die Auswärtsfahrt privat an. So viele feuerten Braunschweigs Korbjäger auswärts zuletzt im Halbfinale 2003 an, als der Gegner ALBA Berlin hieß.

 


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