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92:70-Pflichtsieg über Ulm – Kevin Hamilton nicht zu stoppen

21.03.2010

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms konnten sich zwei weitere ganz wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs gutschreiben. Braunschweigs Basketballer feierten am Sonntagabend einen ungefährdeten 92:70 (48:34)-Heimerfolg über ratiopharm Ulm. Die Hausherren gerieten vor 3317 Zuschauern in der Volkswagen Halle kein einziges Mal in Rückstand.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms konnten sich zwei weitere ganz wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs gutschreiben. Braunschweigs Basketballer feierten am Sonntagabend einen ungefährdeten 92:70 (48:34)-Heimerfolg über ratiopharm Ulm. Die Hausherren gerieten vor 3317 Zuschauern in der Volkswagen Halle kein einziges Mal in Rückstand. Sein bestes Saisonspiel bot Kevin Hamilton, der bei seinen insgesamt 23 Punkten nur einen Fehlwurf von der Freiwurflinie verzeichnete. Yassin Idbihi und Brandon Thomas folgten auf Braunschweiger Seite mit 18 beziehungsweise 16 Zählern. Für die Ulmer traf Roderick Trice am besten (18).


Eine gute Nachricht gab es bereits vorweg: Fast alle Phantoms-Spieler wurden rechtzeitig zum Spieltag fit, nachdem bei den Löwenstädtern zu Wochenbeginn wegen Krankheiten und Verletzungen noch Land unter geherrscht hatte und an einem geregelten Trainingsbetrieb nicht zu denken gewesen war. Derzeit stehen lediglich noch Nate Fox und Tomasz Cielebak auf der Verletztenliste. Die Hausherren starteten hochkonzentriert in die Partie, besonders sehenswert gleich zu Beginn der tolle „Durchstecker“ ans Brett von Heiko Schaffartzik, nachdem Marcus Goree sich wie aus dem Basketballlehrbuch zum Korb abgerollt hatte. Der kaum zu bremsende Hamilton markierte nach fünf Minuten das 14:8 (6.). Phantoms-Coach Sebastian Machowski wechselte bereits im ersten Viertel bis auf ProB-Akteur Philip Noch alle Ersatzspieler ein, ohne dass es zu einem Bruch im Spiel der Gastgeber kam. Die Gäste konnten auch mit ihrer Ganzfeldpresse nicht verhindern, dass Goree & Co mit einer 10-Punkteführung in die Viertelpause gingen (27:17).


Einziges Manko der Braunschweiger in der ersten Spielhälfte war, dass Ulm zu viele zweite Wurfchancen erhielt. Unruhe kam nur kurz auf, als Ulms 2,08 Meter-Forward Robin Benzing in der 17. Minute per Dreier auf 35:29 verkürzte. Doch Euroleague-Gewinner Marcus Goree und der unermüdlich ackernde Hamilton (bereits 16 Punkte bis zur Halbzeit) rückten die Verhältnisse bis zur Pause wieder gerade. Die Halle stand Kopf, als Goree von jenseits der Dreipunktelinie zum 41:30 (18.) traf. Die Trefferquote aus dem Feld war beim Machowski-Team vor dem Pause hoch: 71 Prozent bei den Zweiern (Freiwürfe: 82 Prozent).


Auch nach dem Seitentausch hielten die Gastgeber die Fäden fest in der Hand. Schaffartzik, der im direkten Duell mit Nationalmannschaftskollegen Per Günther Sieger blieb, stellte das 61:44 (24.) her. Beim Team von Mike Taylor sorgte einzig Ulms Topscorer Christian Burns dafür, dass der Vorsprung des Tabellenachten in dieser Phase nicht noch größer wurde. Fünf Minuten vor Spielende markierte Brandon Thomas die Vorentscheidung: 80:60. Kurz vor Schluss kam mit Philip Noch auch der letzte Reservespieler aufs Parkett. Hamilton krönte seinen Auftritt 43 Sekunden vor Schluss mit einem Dunking.


Stimmen zum Spiel:


Sebastian Machowski: Ich denke, wir haben heute verdient gewonnen und sowohl offensiv als auch in der Defense sehr gut gespielt. Unsere Mannschaft ist sehr ausgeglichen, auch wenn Kevin Hamilton Topscorer war, haben viele andere Spieler zweistellig gepunktet. Trotzdem haben wir lange gebraucht, bis wir das Spiel kontrolliert haben. Besonders in der ersten Halbzeit ließen wir sehr viele Offensiv-Rebounds zu. Doch dann haben wir unsere Systeme durchgespielt und in der Zone die einfachen Punkte gemacht. Wir können nun aus eigener Kraft den Einzug in die Playoffs schaffen.


Mike Taylor: Glückwunsch an Braunschweig, es war heute ein klarer Sieg für die Heimmannschaft. Unsere Verteidigung war über das gesamte Spiel schwach, das sieht man auch an der Trefferquote der Braunschweiger aus der Nahdistanz. Ich bin unzufrieden mit unserer Verteidigung. Doch Braunschweig ist ein verdienter Sieger.


New Yorker Phantoms: Hicks 5, Thomas 16, Allen 10, Schaffartzik 5, Cain 4 (5 Assists), Mittmann, Hamilton 23, Idbihi 18 (7 Rebounds), Noch, Goree 11 (7 Rebounds)


ratiopharm Ulm: Günther 2, Trice 18 (9 Rebounds), Collins, Bryant 1, Wenzl 2, Benzing 9, Humphrey 3, Burns 14, Rowland 6, Martin 15

 


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