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91:94-Niederlage bei DEUTSCHE BANK SKYLINERS

23.10.2010

Die New Yorker Phantoms können in der Bankenmetropole Frankfurt einfach nicht gewinnen. Braunschweigs Korbjäger sahen sich am heutigen Samstag in der Ballsporthalle bereits auf der Siegerstraße, unterlagen jedoch in der hektischen Schlussphase bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 91:94 (43:42). Bester Werfer bei Braunschweig war zum wiederholten Male Brandon Thomas, den auch eine klaffende Platzwunde nicht vom Scoren abhielt (22 Punkte, 5 Dreier). Tony Skinns Leistungskurve zeigte steil nach oben, dem zuletzt gescholtenen US-Amerikaner gelangen 14 Zähler.


Die New Yorker Phantoms können in der Bankenmetropole Frankfurt einfach nicht gewinnen. Braunschweigs Korbjäger sahen sich am heutigen Samstag in der Ballsporthalle bereits auf der Siegerstraße, unterlagen jedoch in der hektischen Schlussphase bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 91:94 (43:42). Bester Werfer bei Braunschweig war zum wiederholten Male Brandon Thomas, den auch eine klaffende Platzwunde nicht vom Scoren abhielt (22 Punkte, 5 Dreier). Tony Skinns Leistungskurve zeigte steil nach oben, dem zuletzt gescholtenen US-Amerikaner gelangen 14 Zähler.

Den ersten Korb erzielte der in der Startformation stehende Skinn. Der 1,85 Meter große Neuzugang der Braunschweiger übernahm etwas überraschend den Spielaufbau, während der etatmäßige Pointguard Kevin Hamilton auf den Flügel auswich. Probleme besaßen die Gäste, die auf 2,21 Meter-Center Nick Schneiders wegen einer Bronchitis verzichten mussten, zunächst beim Defensivrebound, zu häufig blieben die SKYLINERS Sieger unter dem Korb.

Dennoch: Nach sechs Minuten führte die Mannschaft von Sebastian Machowski vor allem dank Thomas (10 Zähler im ersten Viertel) mit 17:9. Ausschlaggebend war die hohe Trefferquote von Hamilton & Co. aus dem Feld. Doch die Hausherren fanden in der Folgezeit immer besser ins Spiel und glichen kurz vor der ersten Viertelpause durch einen Dunking des erstmalig eingesetzten Centers Joe Dabbert (2,10 Meter) aus: 20:20 (10.).

Frankfurts Publikumsliebling Pascal Roller nahm das Heft anschließend in die Hand und hatte großen Anteil daran, dass die Maintruppe den Vorsprung weiter ausbaute (29:22/12.). Ein großes Manko für die Phantoms: Thomas musste mit einer Platzwunde am Kopf vom Parkett. Doch die Braunschweiger kämpften sich wieder heran – per Dreier aus der Mitte eroberte der stark aufspielende Skinn die Führung für sein Team zurück: 36:37 (17.). Aber auch Phantoms-Center Kyle Visser spielte seine Größenvorteile mehr und mehr unter dem gegnerischen Korb aus, mit einer 1-Punkteführung des Gästeteams ging es in die Kabine.

Platzwunde kann Thomas nicht stoppen

Brandon Thomas kam pünktlich zur zweiten Halbzeit mit einem Kopfverband zurück. Ein Korbleger von Marcus Goree an alter Wirkungsstätte ließ Braunschweigs Basketballer weiter davonziehen (50:63/27.). Unbeeindruckt streute Thomas in der Folgezeit weiter Korb für Korb ein. Doch Anfang des vierten Viertels kam die Mannschaft von Gordon Herbert noch einmal zurück. Der Finne Kimmo Muurinen verkürzte auf 68:71 (31.). Anschließend ging die Feder eines Ringes bei einem Dunkingversuch eines Frankfurters zu Bruch und musste ausgetauscht werden. Nach einer längeren Reparaturpause fand Frankfurt besser zurück ins Spiel und ging fünf Minuten vor dem Ende nach zwei verwandelten Freiwürfen erstmalig wieder in Führung (81:80/35.).

1:22 Minuten vor Schluss sorgte Thomas per Korbleger für das hoffnungsvolle 87:90. Zuvor hatte jedoch Jason Cain mit dem fünften Foul das Parkett verlassen müssen. Ex-Nationalspieler Roller erzielte jedoch per Dreier das 91:91, Frankfurts neuer DaShaun Wood fünf Sekunden vor Schluss die knappe Führung. Auszeit Braunschweig: Hamilton vergab von der Dreierlinie, Quantez Robertson verwandelt auf der anderen Seite einen Freiwurf zum 94:91-Endstand.

Stimme zum Spiel

Sebastian Machowski: „Bis zum letzten Wurf, bis zum letzten Rebound war es ein richtig spannendes Spiel. Für meinen Geschmack war es etwas zu spannend, da wir in der zweiten Halbzeit schon einen richtig großen Vorsprung hatten. Doch die Frankfurter haben sich Punkt für Punkt zurück gekämpft. Was mir nicht gefallen hat, war unsere Rebound-Arbeit. Da wir den Frankfurtern insgesamt 15 Offensiv-Rebounds gestattet haben. Besonders gegen Ende des Spiels war das eine mitentscheidende Sache. Außerdem haben wir Protest eingelegt, weil beim zweiten Freiwurf von Kimmo Muurinen zu erkennen war, dass der Ball nur wegen der defekten Korbanlage reingegangen ist.“

New Yorker Phantoms: Skinn 14 (5 Assists), Thomas 22 (5 von 6 Dreier), Mittmann 2, Visser 10, Cain 6, Greer 14, Hamilton 12 (5 Assists), Goree 11 (5 Rebounds)

DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Bahiense de Mello 9, Muurinen 13 (8 Rebounds), Roller 13 (5 Assists), Nolte 10, Wood 11 (6 Assists), Buckman 10, Dabbert 10, Robertson 8 (8 Rebounds), Moye 10


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