News

88:83-Sieg über Phoenix Hagen - Herzschlagfinale in Frankfurt

25.04.2010

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms stehen mit einem Bein in den Playoffs. Die Mannschaft von Sebastian Machowski landete am Sonntag vor 3617 Zuschauern einen 88:83 (52:37)-Arbeitssieg über Phoenix Hagen in der Volkswagen Halle. Am 34. Spieltag kommt es beim Auswärtsspiel in Frankfurt zum Finale gegen die Deutsche Bank Skyliners.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms stehen mit einem Bein in den Playoffs. Die Mannschaft von Sebastian Machowski landete am Sonntag vor 3617 Zuschauern einen 88:83 (52:37)-Arbeitssieg über Phoenix Hagen in der Volkswagen Halle. Am 34. Spieltag kommt es beim Auswärtsspiel in Frankfurt zum Finale gegen die Deutsche Bank Skyliners. Die besten Punktesammler im Braunschweiger Trikot hießen zum wiederholten Male Brandon Thomas (19) und Marcus Goree (16). Aber auch Kevin Hamilton lieferte erneut eine Galavorstellung ab (13, 9 Assists). Die meisten Zähler für die Hagener markierte Center John Turek (24, 9 Rebounds).


Mit einem Steal von Phantoms-Aufbauspieler Hamilton beim ersten Einwurf und einem anschließenden erfolgreichen Korbleger eröffneten die Hausherren am vorletzten Spieltag der regulären Saison 2009/10 den Körbereigen. Beiden Mannschaften war von der ersten Minute an anzumerken, welchen Stellenwert die Partie genoss – für die einen ging es um das Erreichen der Playoffs, für die anderen um den Klassenerhalt. 2,03 Meter-Powerforward Marcus Goree forderte im Anfangsviertel immer wieder am Zonenrand den Ball. Der Euroleague-Gewinner 2008 setzte sich gegen seinen US-amerikanischen Gegenspieler Turek durch und markierte Punkt um Punkt. Beide Teams lieferten sich im ersten Viertel einen offenen Schlagabtausch: 13:13 (5.). Die „Feuervögel“ trafen sehr sicher von außen. Der nach wenigen Minuten eingewechselte Nate Fox brachte sogleich Stabilität ins Spiel der Gastgeber und setzte sich ein ums andere Mal unter dem Korb durch – bis zur Viertelpause betrug der Vorsprung des Machowski-Teams vier Zähler.


Die New Yorker Phantoms fanden anschließend immer besser in die Partie. Braunschweigs Coach Machowski wechselte weiter munter durch, ohne dass ein Bruch ins Spiel der Löwenstädter kam. Die Gelegenheit nutzte nach zuletzt weniger Einsatzzeiten vor allem Nils Mittmann. Bestes Beispiel: Der Phantoms-Kapitän streute mit Ablauf der 24-Sekundenuhr gegen den Mann einen Dreier ein (31:24/13.) und besaß auch in der Folge eine Reihe gute Szenen. Gegen die Zonenverteidigung des Teams von Ex-Nationalspieler Ingo Freyer ließen Braunschweigs Basketballer das Spielgerät bis zum freien Spieler herumwandern. Hamiltons Dreier aus der rechten Ecke bedeutete die zumindest etwas beruhigende Führung zum 40:31 (16.). Die Akteure im goldenen Dress konnten sich bis zur Halbzeitpause weiter absetzen (50:32/18.). Mit einem scheinbar sicheren 15-Zählervorsprung ging es in die Kabine.


Die Gäste brachten die Gastgeber nach dem Seitentausch ein ums andere Mal in Verlegenheit. Das Heimteam versäumte es auf der anderen Seite, gleich einige Körbe nachzulegen. Der Vorsprung betrug Mitte des dritten Abschnitts jedoch immer noch 10 Zähler (58:48/26.). Sehenswerte waren die Dunkings von Goree und Brandon Thomas. Die Verteidigung der Hagener stand jetzt um einiges besser als in den ersten 20 Minuten. Ein Befreiungsschlag war der Dreier von Forward Thomas zum 64:53 (29.). Weiterhin mit 72:55 führten die Braunschweiger Farben nach 33 Minuten. Doch die Partie wurde in der Schlussphase noch zum Krimi: Hagen verkürzte 1:20 Minuten vor Ende durch Center Turek auf fünf Zähler (38.). Auf der Gegenseite wird Goree 60 Sekunden vor Schluss beim Dunking gefoult – und verwandelt beide Freiwürfe. Die Korbjäger aus Braunschweig konnten den Sieg über die Zeit retten, auch wenn es am Ende noch einmal unnötig spannend wurde.


Stimmen zum Spiel:


Sebastian Machowski: Wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Wir konnten gegen einen schwierigen Gegner gewinnen. Hagen hat heute toll gespielt und hätte es verdient, in der Liga zu bleiben. Ich hoffe für uns, dass wir es uns in Frankfurt verdienen werden, in die Playoffs zu kommen. Es muss aber auf jeden Fall eine Leistungssteigerung her, denn in der zweiten Hälfte sind wir eingebrochen. Deshalb wurde es am Ende noch einmal unnötig spannend. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir in Frankfurt am nächsten Samstag alles geben werden.


Ingo Freyer: Mein Glückwunsch an Braunschweig für den Sieg. Wir haben selbst nicht damit gerechnet, dass es zum Ende hin noch so knapp wird. Wir hatten Ende des ersten Viertels und im zweiten Viertel Probleme, doch die restliche Zeit waren wir gleichwertig. Ich bin sehr unzufrieden mit einigen Spielern, doch daran kann man nichts ändern. Ich glaube fest daran, dass Braunschweig in die Playoffs kommt.


New Yorker Phantoms: Hicks, Thomas 19, Allen 5, Fox 9, Schaffartzik 6, Mittmann 7, Cain 4, Hamilton 13 (9 Assists), Idbihi 9, Goree 16


Phoenix Hagen: Pryor 4, Griffin 19, M. Schwarz, Jonusas 10, Grothe, Fleetwood 3, Kruel 7, Alijevas7, Jordan7, Kale 2, Turek 24 (9 Rebounds)

 


DatenschutzImpressum