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86:78-Sieg in Bonn – Jetzt warten die Artland Dragons

23.04.2011

Die New Yorker Phantoms haben die reguläre Spielzeit mit einem Sieg abgeschlossen. Das Team von Sebastian Machowski gewann am heutigen Samstagabend bei den Telekom Baskets Bonn mit 86:78 (40:46) und verteidigte am 34. Spieltag den fünften Tabellenplatz. Die Wende gelang den Braunschweigern zu Beginn des vierten Viertels. Eine Galavorstellung bot Brandon Thomas mit 18 Punkten, 13 Rebounds und 5 Assists. Im Play-off-Viertelfinale treffen die Phantoms auf die Artland Dragons.


Die New Yorker Phantoms haben die reguläre Spielzeit mit einem Sieg abgeschlossen. Das Team von Sebastian Machowski gewann am heutigen Samstagabend bei den Telekom Baskets Bonn mit 86:78 (40:46) und verteidigte am 34. Spieltag den fünften Tabellenplatz. Die Wende gelang den Braunschweigern zu Beginn des vierten Viertels. Eine Galavorstellung bot Brandon Thomas mit 18 Punkten, 13 Rebounds und 5 Assists. Im Play-off-Viertelfinale treffen die Phantoms auf die Artland Dragons.

Der in die Startformation gerückte Nick Schneiders gewann vor 4430 Zuschauern im Telekom Dome nicht nur den Sprungball gegen Bonns Center Jacob Jaaks, sondern blockte im Anschluss einen Wurfversuch der Rheinländer und angelte sich auch noch zwei Defensivrebounds in Serie. Forward Brandon Thomas war es vorbehalten, die Braunschweiger in der 5. Minute mit 10:7 in Front zu bringen.

Alles schien für Marcus Goree & Co. nach Plan zu laufen, doch auch die Mannschaft von Michael Koch, die ohne Center-Veteran Chris Ensminger auskommen mussten, wollte bei seinem letzten Auftritt in der Saison 2010/11 eine gute Vorstellung abliefern. Die ehemaligen Hauptstädter lagen nach sieben Minuten mit 24:18 vorne. Goree, der wegen einer Wadenzerrung nur wenig auf dem Parkett stand, legte kurz vor der Viertelpause zweimal nach – mit einem Zähler Rückstand der Löwenstädter ging es in Abschnitt zwei.

Auch in der Folgezeit blieb die Partie heißumkämpft. Nach einer Viertelstunde spielte sich Bonn nach einem erfolgreichen Nahdistanzwurf von Alex King einen 7-Punkte-Vorsprung heraus (38:31/15.). Die Braunschweiger konnten im Anschluss nicht entscheidend verkürzen, mit einem 46:40 für die Hausherren tauschten die Teams die Seiten.

Einen Korb vorne gemacht, einen hinten kassiert. Die Korbjäger von der Oker kamen trotz hoher Wurfquote bei den Zweiern (72 Prozent Mitte des dritten Viertels) weiterhin nicht näher heran. Bei Bonn war 2,11-Meter-Mann Jaaks kaum noch zu stoppen, auf Seiten der Braunschweiger punktete Kevin Hamilton konsequent. Kyle Visser verkürzte auf 60:56 (17.), doch nachdem auch noch Nationalspieler Tim Ohlbrecht getroffen hatte, betrug der Rückstand für den Vizepokalsieger erneut 10 Zähler: 65:55 (29.).

50 Braunschweiger Fans überstimmen Bonner

Das Eis brach zu Beginn des vierten Viertels, als Phantoms-Kapitän Nils Mittmann seine Farben mit zwei erfolgreichen Dreiern auf zwei Punkte heranbrachte: nur noch 70:68 (31.). Die 50 mitgereisten Braunschweiger Fans sorgten für mehr Lautstärke als die Bonner Anhänger zusammen. Im nächsten Angriff glich Uros Duvnjak sogar aus, LaMarr Greer war es vorbehalten, erstmalig die Führung seit der fünften Minute zurückzuerobern. Als Brandon Thomas 15 Sekunden vor der Schlusssirene beide Freiwürfe zum 78:84 traf, war die Vorentscheidung für den 20. Saisonsieg der Löwenstädter gefallen.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): Die Artland Dragons sind der Gegner im Viertelfinale, den wir heute wegen des Sieges bekommen haben. Da Quakenbrück Heimvorteil besitzt, wird es für uns schwer werden. Ich freue mich auf die Playoffs, schauen wir mal, was da kommt. Durch die sichere Qualifikation, fehlte bei uns in der ersten Hälfte der bedingungslose Einsatz, für jeden Ball zu kämpfen. Gegen Ende haben wir jedoch angefangen, besser zu spielen und schlaue Entscheidungen zu treffen.

Michael Koch (Telekom Baskets Bonn): Das war ein verdienter Sieg für Braunschweig. Wir haben gekämpft, aber die Schwachstellen nicht stopfen können. Die heutige Partie war wie ein Spiegelbild der Saison. Die Qualität für einen Sieg war heute nicht vorhanden.

New Yorker Phantoms: Thomas 18 (13 Rebounds, 5 Assists), Mittmann 6, Visser 10, Schneiders 5, Cain 11, Greer 16, Duvnjak 3, Hamilton 11 (4 Assists), Goree 6

Telekom Baskets Bonn:
Hunt 2, King 11, Thülig 3, Wise 20 (8 Assists), Jaacks 17, Flomo 4, Ohlbrecht 4, Tyndale 17

 

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