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83:67-Heimsieg: New Yorker Phantoms weiter auf Playoff-Kurs

22.03.2011

Bildergalerie online Vor 2653 Zuschauern feierten die New Yorker Phantoms sowohl den 17. Saisonsieg als auch der Gewinn des direkten Vergleichs über die WALTER Tigers Tübingen. Mit 83:67 (40:32) besiegten die Braunschweiger am heutigen Dienstagabend die Gäste vom Neckar. Dabei waren es vor allem Marcus Goree (18 Punkte), Kevin Hamilton (18 Zähler, 7 Assists, 5 Steals), Brandon Thomas (16, 9 Rebounds) und Jason Cain (13), die den Erfolg in der Volkswagen Halle perfekt machten – und den fünften Tabellenplatz sicherten.


Bildergalerie online Vor 2653 Zuschauern feierten die New Yorker Phantoms sowohl den 17. Saisonsieg als auch der Gewinn des direkten Vergleichs über die WALTER Tigers Tübingen. Mit 83:67 (40:32) besiegten die Braunschweiger am heutigen Dienstagabend die Gäste vom Neckar. Dabei waren es vor allem Marcus Goree (18 Punkte), Kevin Hamilton (18 Zähler, 7 Assists, 5 Steals), Brandon Thomas (16, 9 Rebounds) und Jason Cain (13), die den Erfolg in der Volkswagen Halle perfekt machten – und den fünften Tabellenplatz sicherten.

Nach der zwei Tage längeren Erholungsphase durch die Spielverlegung traten die New Yorker Phantoms an, um ihre derzeit gute Ausgangssituation für die Playoffs mit einem Erfolgserlebnis zu festigen. Während die Phantoms weiter auf den verletzten Guard Tony Skinn verzichten mussten, waren bei Tübingen alle Spieler einsatzbereit.

Das Spiel lief bei den Braunschweigern ein wenig schleppend an. Nach den ersten Punkten auf Tübinger Seite (0:4/2.) war es Kyle Visser, der für die Gastgeber per Freiwürfe traf. Marcus Goree eroberte die erste Phantoms-Führung (5:4/4.). Aufgrund der intensiven Verteidigung beider Teams blieb das Spiel jedoch weiter eng (9:12/6.). Während Goree zuverlässig von der Dreierlinie sowie direkt unterm Korb traf, lieferte Kevin Hamilton bereits im ersten Viertel 3 Assists. Der eingewechselten Jason Cain erzielte die 4-Punkte-Führung 2:39 Minuten vor Ende des ersten Viertels (16:12). Große Aufregung gab es, als ein Dunking von Cain nicht anerkannt wurde, weil die Shot-Clock schon abgelaufen gewesen sein soll: 20:14 stand es mit Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Viertel haderten die Löwenstädter zunächst mit ihrem Wurfglück. Viele vergebene Chancen ließen den Vorsprung schrumpfen. Besonders der 2,15 Meter große MBC-Center Anatoly Kashirov bereitete den Phantoms Probleme. Die Braunschweiger kämpften jedoch weiter um jeden Ball und arbeiteten hart unter den Körben. Nach sechs Punkten in Serie (35:30/18.) musste Cain auf die Bank. Für ihn kam Brandon Thomas, der sofort einen Dreier einstreute. Zur Pause hieß es dann beruhigend 40:32 für die Gastgeber.

Nach der Halbzeitpause war es der heute wieder starke Goree, der die ersten Punkte für Braunschweig markierte (42:33/22.). Anschließend bekam Nils Mittmann ein technisches Foul, da er sich zur Verhinderung des Korblegers von Chris Oliver an den gegnerischen Ring gehängt hatte. Die Phantoms bauten ihre Führung durch den Treffer von Kevin Hamilton auf 10 Punkte aus (49:39/25.). Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels dann der spektakuläre Block von Nick Schneiders am zweitbesten Werfer der Gäste Chris Oliver. 52:44 lautete es nach dem dritten Viertel.

Im letzten Abschnitt machten es die Hausherren noch einmal spannend und ließen Tübingen bis auf 60:57 herankommen. Der Dreier von Brandon Thomas verschaffte wieder ein wenig Luft (63:57/34.). Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und keinen Ball kampflos auf. Für Kyle Visser, der nach seinem fünften Foul vom Feld musste, kehrte Jason Cain zurück aufs Feld. Aber die Löwenstädter erzielten anderthalb Minuten vor Schluss die mit 16 Punkten bis dato höchste Führung (81:65). Zum Ende waren die Braunschweiger um den Gewinn des direkten Vergleichs bemüht – und erspielten so den deutlichen Endstand von 83:67.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms Braunschweig): Es war ein schwieriges Spiel gegen einen schwierigen Gegner. Obwohl wir nicht immer optimal gespielt haben, war der Sieg am Ende doch verdient. Uns war die Auswärtsniederlage in Tübingen noch gut im Gedächtnis und daher wollten wir das zu Hause unbedingt wieder gutmachen. Uns ist heute vieles gelungen umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Wichtig war mir auch, den direkten Vergleich zu gewinnen, was uns gelungen ist. Ich freue mich. Die Spieler haben sich jetzt ein paar freie Tage zur Erholung vor dem Final Four in Bamberg verdient.

Igor Perovic (Walter Tigers Tübingen): Ich gratuliere Sebastian und seinem Team. Sie haben heute wirklich verdient gewonnen. Ich bin wirklich nicht glücklich darüber, wie wir uns heute präsentiert haben. Wenn man gegen einen so starken Gegner wie Braunschweig gewinnen will, braucht man weitaus mehr Intensität und Willen, als wir heute gezeigt haben. Braunschweig war einfach die bessere Mannschaft – und das ist der Grund, warum sie heute gewonnen haben.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Thomas 16 (9 Rebounds), Mittmann, Visser 9, Schneiders, Cain 13, Greer 4, Duvnjak 5, Hamilton 18 (7 Assists, 5 Steals), Goree 18

Walter Tigers Tübingen: Herber 6, Ratkovica 5, Markovic 10, Simon 3, Kashirov 14 (10 Rebounds), Oliver 16, Thomas 4, Watts 9 (10 Rebounds)

Von Charlotte Zauner


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