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79:63-Sieg über die LTi GIESSEN 46ers

17.03.2013

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben am Samstag, 16. März, beim Ligaschlusslicht LTi GIESSEN 46ers mit 79:63 (32:39) gewonnen. Der Braunschweiger Basketball-Bundesligist tat sich schwer, ins Spiel zu finden und lag bis zur Halbzeit zurück. Ein sehr gutes drittes Viertel, in dem die Mannschaft von Phantoms-Cheftrainer Kostas Flevarakis stark verteidigte und nur sechs gegnerische Punkte zuließ, drehte das Spiel und ebnete letztendlich den wichtigen Auswärtserfolg. Beste Braunschweiger Punktesammler waren Eric Boateng und Immanuel McElroy mit je zwölf Punkten. Für die LTi 46ers traf Elvir Ovcina mit 23 Punkten am häufigsten.


Die New Yorker Phantoms erzielten zwar die ersten beiden Punkte der Partie, doch den insgesamt besseren Start hatten die Gastgeber: Auf zwei Dreier von LTi 46ers-Center Elvir Ovcina folgten noch zwei Gießener Freiwürfe zum 8:2 (2. Minute). Diesem frühen Rückstand liefen die Braunschweiger Korbjäger über das gesamte erste Viertel hinterher, auch weil sie zunächst kaum Mittel gegen den starken Ovcina fanden und selber auf der Suche nach ihrem Rhythmus waren. Zwar gelang es ihnen, sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 20:9 wieder auf 20:14 heranzuarbeiten, in das zweite Viertel sollte sie aber beim Stand von 22:14 gehen.

Mit Beginn dieses Abschnitts fand die Mannschaft von Kostas Flevarakis etwas besser ins Spiel. Die Defensive stand gut und stoppte die Angriffe des Gegners mehrfach. In der Offensive riss Dennis Schröder das Spiel an sich und sorgte durch eigene Punkte und gute Anspiele auf seine Kollegen für einen 0:8-Lauf zum 22:22 (13. Minute). Doch wieder war es Ovcina, der mit zwei weiteren Zählern und einem Assist auf Achmadschah Zazai den Grundstein dafür legte, dass sich die LTi 46ers erneut absetzen konnten und damit den gefunden geglaubten Spielfluss der Braunschweiger Basketballer unterbrachen. Die Folge: Die Gießener zogen zunächst auf sechs Zähler (28:22, 15. Minute) und kurz darauf sogar auf neun Punkte davon (34:25, 17. Minute). Weil Dennis Schröder und Kollegen bis hierhin wenig Fortune bei ihren Distanzwürfen hatten, suchten sie gegen Ende dieses Viertels vermehrt Nick Schneiders. Der Center dankte es mit fünf Punkten in Serie. Zur Halbzeitpause lagen die Phantoms-Basketballer dennoch mit 39:32 zurück.

Zurück auf dem Spielfeld mussten die New Yorker Phantoms zwar zunächst Punkte des Gegners hinnehmen, drückten der Partie nun aber sukzessive ihren Stempel auf. Das Team von Kostas Flevarakis spielte flüssiger, kombinierte besser und sollte dafür belohnt werden. Nach Punkten von Lubos Barton und Dennis Schröder war es Jermaine Anderson per Dreier vorbehalten, sein Team zur 43:44-Führung zu schießen (26. Minute). Die Braunschweiger Verteidigung war jetzt sehr griffig, übte viel Druck aus und ließ den LTi 46ers kaum Entfaltungsmöglichkeit. Satte neun Minuten blieben die Hausherren ohne Korberfolg, während die Braunschweiger Korbjäger angeführt von Jermaine Anderson und Lubos Barton ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten und mit einer nun verdienten 45:56-Führung in das letzte Viertel gingen.

Harding Nana & Co. dominierten auch die letzten zehn Minuten. Sie kontrollierten die Rebounds und erarbeiteten sich am offensiven Brett immer wieder zweite Chancen, die sie erfolgreich verwerteten. In der 38. Minute hatten sie sich eine deutliche 19-Punkte-Führung (56:75) gegen unermüdliche kämpfende LTi 46ers erspielt und ließen sich den unterm Strich souveränen, aber auch schwer erarbeiteten Sieg nicht mehr nehmen.

Trainerstimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Wir sind in einer schwierigen Phase mit schlechten Rhythmus hier angetreten und hatten daher auch erwartet, dass es ein schwieriges Spiel für uns sein würde. Ich ziehe meinen Hut vor Mathias Fischer und seiner Mannschaft, die hier unter sehr schwierigen Bedingungen einen guten Job machen und auch Siege erzielen können, die man nicht unbedingt erwartet. Zum Spiel selber: Gießen war in der ersten Halbzeit besser. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt und sind darüber besser ins Spiel gekommen. Unsere Defense war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg.

Mathias Fischer (LTi GIESSEN 46ers): Es war eine Partie, die wir lange offenhalten konnten. Aber im dritten Viertel wollte der Ball einfach nicht mehr reinfallen. Und das hat den Ausschlag gegeben, weshalb wir verloren haben. Insgesamt betrachtet bin ich mit unserem heutigen Spiel aber zufrieden, auch weil man berücksichtigen muss, dass es unsere dritte Partie innerhalb einer Woche mit unserem kleinen Kader war.


New Yorker Phantoms: Kulawick 3, Mittmann 7 (8 Rebounds), Nana 9 (7 Rebounds), Schneiders 7, Pigram 2, Anderson 9 (6 Rebounds, 3 Assists), Boateng 12 (5 Rebounds), Schröder 8 (5 Assists), Land 1, McElroy 12 (4 Assists), Barton 9.

LTi GIESSEN 46ers: Curry 7, Ovcina 23 (10 Rebounds, 5 Assists), Hanke 2, Faßler 11, Zazai 10 (4 Assists), Spohr 6 (6 Rebounds), Büchert, Weiser, Didovic 4, Turudic.

Foto: Ingo Hoffmann


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