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78:76-Sieg über Oldenburg – Phantoms stehen im Halbfinale!

20.05.2010

Bildergalerie online Die 6100 Basketballfans waren sich auf dem Nachhauseweg einig: Vielleicht hat es noch nie so ein packendes Erstligaspiel in Braunschweig gegeben. Die New Yorker Phantoms gewannen das alles entscheidende vierte Playoffspiel gegen EWE Baskets Oldenburg in der ausverkauften Volkswagen Halle mit 78:76 (35:37) und treffen jetzt im Halbfinale auf Pokalsieger Bamberg – damit hieß


Bildergalerie online Die 6100 Basketballfans waren sich auf dem Nachhauseweg einig: Vielleicht hat es noch nie so ein packendes Erstligaspiel in Braunschweig gegeben. Die New Yorker Phantoms gewannen das alles entscheidende vierte Playoffspiel gegen EWE Baskets Oldenburg in der ausverkauften Volkswagen Halle mit 78:76 (35:37) und treffen jetzt im Halbfinale auf Pokalsieger Bamberg – damit hieß das Viertelfinal-Endergebnis im Best-of-Five-Modus wie vor sieben Jahren gegen Oldenburg 3:1. Einmal mehr war Brandon Thomas im goldenen Heimtrikot mit 15 Punkten der eifrigste Punktesammler, dicht gefolgt von Kevin Hamilton (14, 5 Assists).


Ein gutes Omen: Den Jump mit Spielbeginn sicherte sich Yassin Idbihi gegen Oldenburgs 2,15-Metermann Ruben Boumtje Boumtje. Angetrieben von der imposanten Kulisse erzielten die Braunschweiger durch Idbihi anschließend eine 8:5 Führung (5.). Beide Mannschaften gingen von Anfang an ein sehr hohes Tempo und fighteten in der Verteidigung um jeden Millimeter auf dem Holzparkett. Jason Cains ansatzloser Dunking ließ die Zuschauer endgültig von den Sitzen aufspringen. John Allens Dribbling vom eigenen Korb bis zum gegnerischen führte kurz vor Ende des ersten Viertels zum 21:16.


Der Deutsche Meister aus Oldenburg fand im zweiten Abschnitt immer besser ins Spiel und hatte durch seine anfängliche Reboundüberlegenheit (15 vor der Pause) in der 13. Minute erstmalig wieder mit einem Zähler die Nase vorn (23:24). Den Gastgebern klebte in dieser Phase das Pech an der Wurfhand: Die Weser-Emsländer nutzten die Schwächephase des Gegners und spielten nach einer Viertelstunde einen 5-Punktevorsprung heraus. Insbesondere Ex-NBA-Akteur Boumtje Boumtje machte den Löwenstädtern das Leben schwer. Doch die Mannschaft von Sebastian Machowski zeigte seine Zähne: Zwei verwandelte Freiwürfe von Goree bedeuteten den Ausgleich – 35:35.


Das vierte Playoffspiel garantierte auch nach dem Seitentausch Gänsehaut pur: Kevin Hamilton klaute Je´Kel Foster an der Mittelinie den Ball und eroberte per Korbleger die Führung zurück: 42:41 (25.). Die Halle stand endgültig Kopf, als Heiko Schaffartzik mit Foul von Jason Gardner den Dreier traf – und auch den Bonuswurf verwandelte (26.). Goree war anschließend nicht mehr zu stoppen und sorgte für das 54:43 (28.).


Doch das Team von Predrag Krunic kam im letzten Viertel Punkt um Punkt heran, plötzlich führte Braunschweig nur noch mit einem Zähler (64:63/34.). Die Machowski-Truppe behielt die Nerven und kam zu einer Reihe von Ballgewinnen. Braunschweigs Korbjäger kämpften unterstützt von der Rekordkulisse um jeden Ball. 72:63 stand es rund vier Minuten vor Spielende. Oldenburgs Joshua Carter musste anschließend nach Erreichen der Foulhöchstgrenze auf die Bank.

Kevin Hamilton sorgt endgültig für die Entscheidung

Doch der Erste der regulären Saison gab sich noch nicht geschlagen: Foster verkürzte 2:16 Minuten vor Schluss auf 74:72. Leider zeigten die Phantoms-Akteure anschließend Schwächen an der Freiwurfline. Eine Sekunde vor Schluss: Paulding versucht beim Stande von 76:74 per Dreier die Entscheidung zu erzwingen, der Rebound landet beim erneut bretterstark aufspielenden Cain. Der Pass gelangte zu Hamilton, der per Layup den Siegtreffer erzielt. Der anschließende Zweier von Marko Scekic blieb folgenlos. Braunschweigs Fans feierten ihr Team noch lange nach Spielende.


Stimmen zum Spiel:


Sebastian Machowski: Ich bin überglücklich, den deutschen Meister geschlagen und selbst ins Halbfinale eingezogen zu sein. Es war toll, diese Rekordkulisse mitzuerleben und von über 6000 Zuschauern angefeuert zu werden. Wir haben es verstanden, heute gut zu verteidigen und vorne gegen die knallharte Defense von Oldenburg unsere Chancen genutzt. Man hat gesehen, dass den Spielern am Ende jeder Schritt schwer fiel. Es war für beide Teams eine intensive und anstrengende Serie. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen unsere Akkus wieder aufladen können.


Predrag Krunic: Gratulation an Coach Machowski und seine Mannschaft. Sie haben verdient gewonnen und dadurch das Halbfinale erreicht. Es war ein intensives und umkämpftes Spiel und am Ende besaßen wir auch nicht das nötige Glück.


New Yorker Phantoms: Hicks, Thomas 15 (5 Assists), Allen 4, Schaffartzik 10, Cain 11 (7 Rebounds), Mittmann 1, Cielebak, Hamilton 14 (5 Assists), Idbihi 11, Goree 12


EWE Baskets Oldenburg: Scekic 12, Foster 15, Majstorovic, Perkovic 12 (9 Rebounds), Gardner 4, Paulding 19, Carter 2, Boumtje Boumtje 12

 


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