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77:100-Niederlage in Bamberg - Playoffs weiter in Reichweite

18.04.2010

Der Kampf um die Playoffplätze in der 1. Basketball Bundesliga bleibt weiterhin spannend. Mit 77:100 (29:51) verloren die New Yorker Phantoms am Sonntag vor 6800 Zuschauern in der Jako Arena beim Deutschen Pokalsieger Brose Baskets Bamberg. Ähnlich wie beim Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn blieb die Aufholjagd der Braunschweiger unbelohnt, nachdem sie im dritten Viertel bereits mit 27 Zählern im Hintertreffen gelegen hatten.


Der Kampf um die Playoffplätze in der 1. Basketball Bundesliga bleibt weiterhin spannend. Mit 77:100 (29:51) verloren die New Yorker Phantoms am Sonntag vor 6800 Zuschauern in der Jako Arena beim Deutschen Pokalsieger Brose Baskets Bamberg. Ähnlich wie beim Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn blieb die Aufholjagd der Braunschweiger unbelohnt, nachdem sie im dritten Viertel bereits mit 27 Zählern im Hintertreffen gelegen hatten. Für Braunschweigs Basketballer trafen Kevin Hamilton (16 Punkte), Brandon Thomas und Marcus Goree (beide 13) am besten. Kein Kraut gewachsen war gegen Bambergs Routinier Predrag Suput (23 Zähler, 4 Dreier) und Anton Gavel (22/5). Einer der Hauptgründe für die hohe Niederlage des Teams von Sebastian Machowski war die schlechte Wurfquote von der Dreierlinie: 2 von 16 (13 Prozent).


Yassin Idbihi gewinnt den Jump, Brandon Thomas erzielt Sekunden später per Korbleger den ersten Korb für die Gäste. Dennoch gehörten die Anfangsminuten ganz klar den ohne Ex-NBA-Akteur Casey Jacobson (Knieverletzung) angetretenen Hausherren: Vor allem der bereits im Hinspiel brandgefährliche Slowake Anton Gavel und Bambergs Routinier Predrag Suput sorgten dafür, dass sich der Deutsche Meister von 2007 nach einer Reihe vergebener Würfe und unkonzentrierter Pässe der Braunschweiger durch einen 13:0-Lauf früh absetzte (13:2/4.). Der eingewechselte Jason Cain und Euroleague-Gewinner Goree hielten am Brett dagegen, konnten jedoch nicht verhindern, dass der wie bereits im Hinspiel kaum zu stoppende Gavel (11 Punkte im ersten Viertel) nach einem erneuten erfolgreichen Dreipunktewurf kurz vor Ende des ersten Abschnitts für eine 24:10-Führung sorgte (8.).


Die Franken überrannten auch im zweiten Viertel die Defensive der Gästemannschaft und bauten ihren Vorsprung auf 15 Zähler aus (12.). Die Mannschaft von Sebastian Machowski fand jedoch nach einer Viertelstunde besser ins Spiel: Kevin Hamiltons Korbleger markierte das 33:25 (16.). Die Korbjäger aus der Löwenstadt haderten jedoch weiterhin mit ihrer schwachen Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie – nicht ein Dreier fand bei neun Versuchen vor der Halbzeitpause den Weg in den gegnerischen Korb. Gegen Bambergs Powerforward Suput (13 Punkte bis zur Pause) fand die Braunschweiger Abwehr vor dem Seitentausch ebenfalls kein Mittel: 48:29 (19.). Auffällig war jedoch, dass Braunschweig von den Unparteiischen in den ersten 20 Minuten Spielzeit lediglich zwei Freiwürfe zugesprochen bekam (Brose Baskets: 11/13)


Der zum „Rookie of the year“ gekürte 2,15 Meter große Center Tibor Pleiß legte nach dem Kabinengang nach. Gar ein Debakel drohte, als Suput mit zwei weiteren Dreiern in Folge auf 61:34 erhöhte (24.). Angetrieben vom unermüdlich kämpfenden Hamilton stemmte sich das Machowski-Team im dritten Viertel mit aller Kraft gegen die Niederlage. Als Heiko Schaffartzik per erlösenden Dreier mit Ablauf der Uhr zum 68:56 traf, keimte wieder Hoffnung bei den Niedersachsen auf. Sieben Minuten vor Spielende verkürzte Nate Fox auf neun Zähler (76:67/33.). Doch vorwiegend Bambergs US-Amerikaner Brian Roberts und Elton Brown sorgten in der Schlussphase dafür, dass das Team von Chris Fleming wieder einteilte und den Gegner bis zum Schluss auf Distanz hielt. Roberts knackte drei Sekunden vor der Schlusssirene sogar noch die 100-Punktemarke.

Stimme zum Spiel:


Sebastian Machowski: „Hier gab es heute nichts zu gewinnen. Wir hatten zu viele Ballverluste und haben von der Dreierlinie nichts getroffen. Bei uns habe ich die nötige Intensität vermisst. Die Bamberger hingegen wurden von ihren Fans nach vorne getrieben und haben so gut wie keinen Wurf daneben gesetzt. Dennoch besitzen wir alle Chancen, mit einem Sieg am Sonntag gegen Hagen die Weichen für die Playoffs zu stellen. Diese Gelegenheit müssen wir nutzen.“


New Yorker Phantoms: Hicks 2, Thomas 13, Allen 6 (6 Assists), Fox 9, Schaffartzik 7 (4 Assists), Mittmann, Cain 9, Hamilton 16, Idbihi 2, Goree 13 (7 Rebounds)


Brose Baskets Bamberg: Goldsberry 4 (7 Assists), Suput 23 (4 Dreier), Tadda 4, Garrett 3, Pleiß 12 (6 Rebounds), Roberts 18, Brown 8, Gavel 22 (5 Dreier), Worthington 3, Wyrick 3

 


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