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76:82-Niederlage gegen MEG Göttingen

06.09.2009

Die New Yorker Phantoms zogen sich beim ersten Test mit einem Bundesligakonkurrenten achtbar aus der Affäre. Das ersatzgeschwächte Team von Sebastian Machowski verlor nach einer spannenden Aufholjagd vor 1100 Zuschauern bei MEG Göttingen mit 76:82 (38:45).

Die New Yorker Phantoms mussten im Felix Klein Gymnasium in Göttingen auf Michael Hicks (Reizung der Patellasehne) und auf John Allen,


Die New Yorker Phantoms zogen sich beim ersten Test mit einem Bundesligakonkurrenten achtbar aus der Affäre. Das ersatzgeschwächte Team von Sebastian Machowski verlor nach einer spannenden Aufholjagd vor 1100 Zuschauern bei MEG Göttingen mit 76:82 (38:45).

Die New Yorker Phantoms mussten im Felix Klein Gymnasium in Göttingen auf Michael Hicks (Reizung der Patellasehne) und auf John Allen, der sich beim Testspiel gegen Poznan einen Kapselanriss der linken Mittelhand zugezogen hatte, verzichten. Heiko Schaffartzik befindet sich derzeit bei der EM in Polen, Yassin Idbihi stößt nah seiner Nichtberücksichtigung im DBB-Kader erst in den nächsten Tagen zum Braunschweiger Team. Phantoms-Coach Machowski wechselte viel und gewährte auch seinen Youngstern Phillip Friedel, Philip Noch, Kevin Wysocki und Tony Granz ausreichend Einsatzzeiten.

Die Göttinger machten von Beginn an wie erwartet großen Druck in der Verteidigung und sorgten für zahlreiche Ballverluste auf Seiten der Löwenstädter. Zwar markierte der in der 7. Minute eingewechselte Nate Fox die 12:11-Führung, doch anschließend drehten die „Veilchen“ mächtig auf und lagen nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit 42:25 (16.) in Front. Vor allem Kevin Hamilton (8 Assists) sorgte mit viel Übersicht und seinen klugen Anspielen auf Jason Cain und Tomasz Cielebak dafür, dass die Hausherren in der Folgezeit nicht noch weiter davonzogen. Auch Friedel machte eine gute Partie und erzielte drei Dreipunktewürfe im zweiten Abschnitt.

Nach dem Seitentausch lief es bei den Braunschweigern, die erstmalig in den neuen schwarzen Auswärtstrikots aufliefen, besser. Vor allem Nate Fox bewies im dritten Viertel, wie wichtig er mit seiner Routine und seiner Präsenz unter den Körben für das Spiel der Braunschweiger werden könnte. In Abschnitt vier drehten Hamilton & Co den Spies um und zwangen die Lilafarbenen zu Fehlern. Das Zusammenspiel funktionierte in dieser Phase immer besser. Punkt um Punkt kam das Team von Sebastian Machowski heran. Als Nils Mittmann kurz vor Ende einen Dreier zum 73:76 (39.) versenkte, keimte noch Hoffnung bei Braunschweig auf. Doch die Mannschaft von John Patrick behielt die Nerven und schaukelte die Partie über die Zeit.

„Wir haben uns einfach viel zu viele Ballverluste geleistet. Daran müssen wir bis zum Saisonstart in rund vier Wochen unbedingt noch arbeiten. Sehr zufrieden war ich heute aber mit unserer kämpferischen Einstellung“, sagte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski.

Michael Hicks und John Allen sollen am Dienstag wieder ins Teamtraining einsteigen.

New Yorker Phantoms: Friedel 17 (4 Dreier), Wysocki 6, Cain 11, Mittmann 11, Cielebak 7, Hamilton 9 (8 Assists), Granz, Noch 5, Fox 10.

MEG Göttingen: Kulawick 5, McNaughton 9, Rochestie 3, Little 2, Jacobson 6, Frazier 4, Thomas 16, Boone 14, Oliver 11, Gieler 9, Finger, Toppert 3

 


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