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73:80-Niederlage gegen Bamberg - Ohne Glück in der Endphase

12.12.2009

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms müssen leider weiter auf das erhoffte Erfolgserlebnis warten. Die Bundesligaprofis aus Braunschweig kassierten am Samstagabend eine 73:80 (29:35)-Niederlage gegen Brose Baskets Bamberg. Live im DSF und vor 3112 Zuschauern in der Volkswagen Halle steigerte sich das Team von Sebastian Machowski nach der Halbzeit deutlich und bot eine gute kämpferische Leistung – am Ende reichte es jedoch erneut nicht.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms müssen leider weiter auf das erhoffte Erfolgserlebnis warten. Die Bundesligaprofis aus Braunschweig kassierten am Samstagabend eine 73:80 (29:35)-Niederlage gegen Brose Baskets Bamberg. Live im DSF und vor 3112 Zuschauern in der Volkswagen Halle steigerte sich das Team von Sebastian Machowski nach der Halbzeit deutlich und bot eine gute kämpferische Leistung – am Ende reichte es jedoch erneut nicht. Eine gute Figur im goldenen Phantoms-Trikot gab Brandon Thomas (14 Punkte) ab. Kevin Hamilton kam wie gegen Gießen auf 9 Assists.


Beide Teams gingen von der ersten Minute an ein hohes Tempo und sorgten für viel Druck in der Verteidigung. Vor allem innerhalb der Zone waren die Räume besonders eng. Nach einem erfolgreichen Dreier von Baskets-Nachverpflichtung Anton Gavel punkteten auf Braunschweiger Seite vor allem die Großen: Yassin Idbihi sorgte mit einem Wurf von weit außerhalb der Zone für das 6:3 (5.). Die Partie blieb eng: Der eingewechselte Michael Hicks versenkte für die Löwenstädter kurz vor der Pause erst einen Korbleger und wurde anschließend von Gavel beim Dreierversuch gefoult: Zwei von drei zugesprochenen Freiwürfen fanden den Weg in den Korb – mit einer 12:10-Führung ging es in die erste Viertelpause.


Es blieb auch in der Folgezeit bei einer kampfbetonten Partie. Bamberg bekam langsam Oberwasser und markierte acht Punkte in Folge. Ex-Nationalspieler Robert Garrett sorgte mit seinem allerersten Wurf für die 18:12-Führung des Teams aus Franken. Doch die Braunschweiger ließen sich nicht von der ruppigen Spielweise der Bamberger einschüchtern. Vor allem Phantoms Kapitän Nils Mittmann zeigte mit viel kämpferischem Einsatz und Leidenschaft, wie wichtig er für sein Team ist, und verkürzte auf 20:23 (15.). Aber: Bamberg hielt Braunschweig auf Distanz, indem es jedes Mal nachlegte, wenn Mittmann & Co. scorten. Mit einem 6-Punkterückstand ging es in die Kabinen (29:35).


Die Hausherren legten nach dem Seitentausch los wie die Feuerwehr. Yassin Idbihi leitete den Körbereigen ein. Als Cielebak nach einem Assist von Hamilton einen Dreier einstreute und Heiko Schaffartzik per Korbleger nachlegte, war die Machowski-Truppe beim Stande von 40:43 (24.) wieder im Spiel. Die Braunschweiger erhöhten den Druck in der Verteidigung, kamen so zu zahlreichen Steals. Die kämpferische Einstellung stimmte wieder auf Braunschweiger Seite – lange stand es 45:47. Der erneut stark aufspielende Brandon Thomas ließ Braunschweig 59 Sekunden vor Ende des dritten Viertels auf einen Zähler herankommen (50:51).


Mit einem Dunking von Jason Cain (12) gingen die Hausherren 56:57 erstmalig wieder in Front (33.). Wie gegen Gießen drehte der „Energizer“ in dieser Phase stark auf. Die Partie blieb weiter auf des Messers Schneide (60:60/36.). Es nützte alles nichts: Zwei Dreier von Matchwinner Gavel (20) ließ Bamberg, bei denen Spielgestalter John Goldsberry nach langer Verletzungspause erstmalig wieder zum Einsatz kam, jedoch wieder auf 66:62 davonziehen (37.). Der erfolgreiche Dreipunktewurf von Ex-NBA-Profi Casey Jacobsen aus acht Metern rund 120 Sekunden vor Schluss ließ die Franken endgültig auf die Siegerstraße einbiegen.


Stimmen zum Spiel:


Sebastian Machowski: Meine Mannschaft hat besonders nach der Halbzeit sehr stark gespielt. Da muss ich meinem Team ein Kompliment aussprechen. Doch am Ende haben wir wieder ein bis zwei schlechte Entscheidungen getroffen, die uns wieder einmal den Sieg gekostet haben. Aber auch vorher hatten wir Bambergs Center nicht genug im Griff.


Chris Fleming: Wir hatten vor dem Spiel großen Respekt vor der Mannschaft, die einen guten Basketball spielt. Unser Ziel war es, Michael Hicks und Heiko Schaffartzik auf den Außenpositionen zu halten und auch die Großen am Brett zu stoppen. Beides hat ganz gut geklappt und uns den Sieg beschert. Erstmalig nach sechswöchiger Verletzungspause war auch John Goldsberry wieder dabei. Das gibt uns auch für die Zukunft Tiefe.


New Yorker Phantoms: Hicks 8, Thomas 14, Fox 3, Schaffartzik 8, Cain 12, Mittmann 4, Cielebak 5, Hamilton 8 (9 Assists), Idbihi 11


Brose Baskets Bamberg: Goldsberry, Suput 8, Tadda, Garrett 7, Pleiß 9, Roberts 8, Jacobsen 7, Brown 18, Gavel 20, Wyrick 3

 


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