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72:75-Niederlage gegen Ulm – Nate Fox mit bester Saisonleistung

21.11.2009

Die New Yorker Phantoms mussten ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Die Korbjäger aus Braunschweig verloren ihre Auswärtspartie bei ratiopharm Ulm mit 72:75 (42:41). Dabei blieb die fulminante Aufholjagd nach einem verkorksten ersten Viertel unbelohnt. Bei den Löwenstädtern überzeugten in der altehrwürdigen Sporthalle am Kuhberg Heiko Schaffartzik (16 Punkte/6 Assists), Michael Hicks (15) und Nate Fox (14/8 Rebounds).


Die New Yorker Phantoms mussten ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Die Korbjäger aus Braunschweig verloren ihre Auswärtspartie bei ratiopharm Ulm mit 72:75 (42:41). Dabei blieb die fulminante Aufholjagd nach einem verkorksten ersten Viertel unbelohnt. Bei den Löwenstädtern überzeugten in der altehrwürdigen Sporthalle am Kuhberg Heiko Schaffartzik (16 Punkte/6 Assists), Michael Hicks (15) und Nate Fox (14/8 Rebounds).


Die Basketballer der New Yorker Phantoms hatten wie beim 70:69-Zittersieg gegen Tübingen vor zwei Tagen zunächst große Probleme, ihren Spielrhythmus zu finden. Erneut offenbarten die Braunschweiger große Schwächen bei der Wurfauswahl und beim Abschluss (2:12 Dreier/Halbzeit). Die Gastgeber, die das von Phantoms-Coach Sebastian Machowski erwartete Feuerwerk im Angriff abfackelten, gingen angeführt von Guard Per Günther in der 7. Minute mit 15:3 in Führung. Vor allem Ulms Neuzugang Christian Burns (20), der bereits zur Pause 14 Zähler auf dem Konto hatte, war nur selten zu stoppen. Machowski nahm eine Auszeit und brachte Jason Cain, der am Donnerstag gegen Tübingen mit 14 Punkten und 12 Rebounds der Matchwinner gewesen war. Mit zwei verwandelten Freiwürfen fügte sich der längste Braunschweiger sogleich gut ein – konnte aber nicht verhindern, dass sein Team bis zum Ende des ersten Viertels mit 16 Punkten ins Hintertreffen geriet (28:12/10.).


Die Braunschweiger versuchten ihr Heil im zweiten Viertel durch leichte Körbe von Nils Mittmann, Jason Cain, Heiko Schaffartzik und Nate Fox. Die Freiwurfquote blieb bei Cain & Co. sehr gut (15 von 17). Fox schmiss seine ganz Erfahrung in die Waagschale und ließ die Löwenstädter durch einen Korbleger nach eigenem Offensivrebound auf 37:30 (17.) verkürzen. Das Machowski-Team wurde immer mehr Herr der Lage. Kevin Hamilton ließ seine Teamkollegen 47 Sekunden vor dem Pausenpfiff jubeln, indem er per Korbleger den Ausgleich (39:39) herstellte. Schaffartzik legte sogar noch eine Schippe drauf: Per erfolgreichem Dreipunktewurf sorgte der Nationalspieler neun Sekunden vor dem Ende der ersten Spielhälfte für die erstmalige Führung der Phantoms (41:42).


Heiko Schaffartzik trifft Sekunden vor der Sirene


Die Partie blieb auch nach dem Seitentausch nichts für schwache Nerven. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Keine Mannschaft konnte sich zu Beginn des dritten Viertels mit mehr als vier Zählern absetzen. Das Spiel entglitt den Gästen jedoch in der Folgezeit erneut. Coleman Collins Korbleger bedeutete das 59:52 für die „Spatzen“ (30.). Wieder nahm Heiko Schaffartzik das Heft für Braunschweig in die Hand. Mit zwei verwandelten Freiwürfen verkürzte der 1,83 Meter große Guard einen Wimpernschlag vor Ende des dritten Abschnittes auf fünf Zähler (59:54).


Die New Yorker Phantoms konnten weiter auf Saisonsieg Nummer sieben hoffen, als ein erfolgreicher Dreier von Nate Fox in der gegnerischen Reuse zappelte (63:62/34.). Michael Hicks ließ die Phantoms aus Braunschweig per verwandeltem Wurf von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie erneut ausgleichen (70:70/37.). Die Entscheidung fiel 33 Sekunden vor Schluss, als Ulms Roderick Trice das 74:72 machte. Schaffartzik ließ die Uhr herunterlaufen und kassierte von den Schiedsrichtern ein äußerst umstrittenes Offensivfoul. Fox beschwerte sich lauthals und erhielt ein technisches Foul. Das war es leider. Ein verwandelter Freiwurf von Günther markierte den Endstand.



Stimme zum Spiel


Sebastian Machowski: Leider hatte es sich bereits am Donnerstag abgezeichnet, dass wir im Moment nicht so effektiv spielen. Positiv war dagegen, dass wir einen Rückstand von 17 Punkten wett gemacht haben. Aber leider haben wir es nicht verstanden, den Schwung zu nutzen. Die endgültige Entscheidung fiel durch den Pfiff zum Offensivfoul. Die heutige Niederlage ist absolut ärgerlich.


New Yorker Phantoms: Hicks 15, Thomas 2, Allen, Fox 14, Schaffartzik 16 (6 Assists), Wysocki, Cain 8, Mittmann 2, Cielebak 4, Hamilton 4, Idbihi


ratiopharm Ulm: Kanaskie, Günther 5, Trice 18, Jukic, Collins 8, Bryant 6, Wenzl, Benzing 5, Humphrey 13, Burns 20, Grosse

 


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