News

69:74-Niederlage gegen Bonn – John Allen ist zurück

28.11.2009

Bildergalerie online Die Serie ist gerissen – Die New Yorker Phantoms mussten am Samstagabend ihre erste Heimniederlage hinnehmen. Die Basketballer aus Braunschweig verloren vor der Saisonrekordkulisse von 4412 Zuschauern mit 69:74 (34:40) gegen die Telekom Baskets Bonn. In der Volkswagen Halle waren Brandon Thomas und Yassin Idbihi auf Seiten der Hausherren mit jeweils 11 Punkten die besten


Bildergalerie online Die Serie ist gerissen – Die New Yorker Phantoms mussten am Samstagabend ihre erste Heimniederlage hinnehmen. Die Basketballer aus Braunschweig verloren vor der Saisonrekordkulisse von 4412 Zuschauern mit 69:74 (34:40) gegen die Telekom Baskets Bonn. In der Volkswagen Halle waren Brandon Thomas und Yassin Idbihi auf Seiten der Hausherren mit jeweils 11 Punkten die besten Scorer, bei denen auch der wiedergenesene John Allen und Tomasz Cielebak eine kämpferisch einwandfreie Partie boten.


Die Telekom Baskets hatten im Wochenverlauf über viele Verletzte und Grippekranke geklagt. Beim Auswärtsauftritt in Braunschweig melden sich jedoch alle Akteure bis auf die Dauerverletzten Vincent Yarbrough und John Bowler pünktlich als einsatzbereit zurück. Beide Teams gingen gleich in den Anfangsminuten ein hohes Tempo mit vielen Fastbreaks – leisteten sich aber leider auch viele überhastete Würfe. Angefeuert von dem heimischen Publikum sorgte auf Braunschweiger Seite im ersten Viertel vor allem das Centerduo Tomasz Cielebak/Yassin Idbihi für die Punkte. Cielebak gelangen gleich zu Beginn sieben Punkte. Centerkollge Idbihi machte das 14:9 (8.).


Die Magentafarbenen fanden immer besser ins Spiel und verkürzten Punkt um Punkt. Ein Dreier von Nationalspieler Ohlbrecht (17) – der 2,10-Meter große Nationalspieler war vom Machowski-Team nur schwer in den Griff zu bekommen – ließ die Bonner in der Folgezeit vorbeiziehen (14:16/9.). Im zweiten Viertel spielte das Team von Ex-Nationalspieler Michael Koch sogar einen 9-Punktevorsprung heraus. Doch auch Braunschweig ließ nicht locker – ein verwandelter Freiwurf von John Allen stellte das 30:29 (17.) dar.

Große Hektik und viele Fouls

Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause heißumkämpft. Beide Mannschaften bekamen vom Unparteiischen-Trio viele Fouls angekreidet, vor allem beim Kampf um die Position. Braunschweig ließ sich von der aufkommenden Hektik anstecken. Tomasz Cielebak kämpfte weiter unermüdlich; handelte sich leider beim Kampf um den Rebound bereits sein drittes Foul ein. Beim Stande von 34:40 wurden die Seiten getauscht.


Bonn blieb auch nach dem Seitenwechsel seiner knallharten Verteidigung treu. Vor allem Bonns Bryce Taylor war nur schwer zu stoppen (19). Kevin Hamilton läutete die Aufholjagd mit einem Dreier zum 37:42 (22.) ein. Nate Fox eroberte anschließend mit seinem erfolgreichen Dreierpunktewurf die Führung zurück – 45:44 (23.). John Allen (5) bot in seinem dritten Spiel nach seiner achtwöchigen Verletzungspause in 18 Minuten Einsatzzeit sein bisher bestes Spiel. Nach einem Monsterblock im dritten Viertel gegen Jared Jordan sprangen die Braunschweiger Fans von den Sitzen. Nate Fox steckte den Ball zu Hamilton durch – dies bedeutete das 60:59 (33.).

Zitterpartie bis zuletzt

Es blieb eine Zitterpartie bis zum Schluss. Der im Saisonverlauf nachverpflichtete Ex-NBA-Profi Ronald Dupree handelte sich nach einem Zweikampf mit Fox sein zweites unsportliches Foul ein – und musste zum Duschen. Als Kevin Hamilton 16 Sekunden vor Schluss an der Linie stand und mit zwei Treffern zum 69:71 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch Bonn rettet die Partie über die Zeit – es sollte heute wohl einfach nicht sein.

Stimmen zum Spiel


Sebastian Machowski: Bonn war heute die bessere Mannschaft. Bei uns hat wieder einmal das letzte Quäntchen Glück gefehlt und auch die Wurfquote fiel nicht gut genug aus. Wir wollten zu häufig mit dem Kopf durch die Wand. Alles wirkte ein wenig zu verkrampft. Leider haben wir keine weiße Heimweste mehr. Es sollte heute einfach nicht sein.


Michael Koch: Wir hatten im Wochenverlauf noch viele Grippekranke und einige Verletzte. Gegen Ende der Woche hatte sich bei uns jedoch die Situation Gott sei Dank verbessert. Beide Teams haben heute schwach von der Dreierlinie getroffen. Ich muss meiner Mannschaft ein Lob zollen für den Sieg gegen die Phantoms, die in der Tabelle vor uns standen.


New Yorker Phantoms: Hicks 4, Thomas 11, Allen 5, Fox 9 (7 Rebounds), Schaffartzik 3 (5 Assists), Cain 8, Cielebak 8, Hamilton 10 (7 Assists), Idbihi 11


Telekom Baskets Bonn: Taylor 19, Ensminger 13 (11 Rebounds), Strasser 7, King 4, Jordan 5, Kolodziejski, Flomo 2, Ohlbrecht 17, Dupree 7

 


DatenschutzImpressum