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64:79-Niederlage in Berlin - Im Playoffviertelfinale vs. Ulm

28.04.2012

Die New Yorker Phantoms Braunschweig kassierten zum Abschluss der regulären Saison trotz eines erneut starken Auftritts eine 64:79 (34:36)-Niederlage beim deutschen Serienmeister ALBA BERLIN. Eine gute Leistung vor 12.244 Zuschauern in der o2 World bot wie schon gegen Bonn Phantoms-Routinier LaMarr Greer, der es auf 14 Punkte (4 Dreier) brachte. Immanuel McElroy & Co. bleiben wegen des Heimsiegs der Telekom Baskets Bonn gegen die FRAPORT SKYLINERS weiter auf Platz sieben der Beko BBL-Tabelle. Gegner im Playoff-Viertelfinale ist der Tabellenzweite ratiopharm ulm.


Die New Yorker Phantoms Braunschweig kassierten zum Abschluss der regulären Saison trotz eines erneut starken Auftritts eine 64:79 (34:36)-Niederlage beim deutschen Serienmeister ALBA BERLIN. Eine gute Leistung vor 12.244 Zuschauern in der o2 World bot wie schon gegen Bonn Phantoms-Routinier LaMarr Greer, der es auf 14 Punkte (4 Dreier) brachte. Immanuel McElroy & Co. bleiben wegen des Heimsiegs der Telekom Baskets Bonn gegen die FRAPORT SKYLINERS weiter auf Platz sieben der Beko BBL-Tabelle. Gegner im Playoff-Viertelfinale ist der Tabellenzweite ratiopharm ulm.

Der ALBA-Express legte in den Anfangsminuten los wie die Feuerwehr: Vor allem Routinier Derrick Allen hatte entscheidenden Anteil daran, dass das Team von der Spree mit 6:0 (4. Minute) in Front ging. Ein Dreier des stark auftrumpfenden Ex-Braunschweigers Heiko Schaffartzik (16 Punkte) ließ die Hauptstädter gegen Ende des ersten Viertels weiter davonziehen – 17:9 (8.). Doch für die Gäste nahm jetzt LaMarr Greer das Heft in die Hand, verkürzte mit fünf Zählern in Folge kurz vor der ersten kleinen Pause auf 19:14 (10.).

Die aus Braunschweig angereisten Fans rissen die Arme hoch, als Michael Umeh die Löwenstädter Anfang des zweiten Viertels auf drei Zähler heranbrachte (21:18/12.). Die Mannschaft von Sebastian Machowski hielt wie schon beim 95:89 n.V.-Pokalcoup hervorragend mit den Albatrossen mit, Igor Milosevic ließ die Okerstädter auf zwei Punkte verkürzen – 32:30 (17.). Vor allem Nick Schneiders setzte in dieser Phase mit seinen 2,21 Metern die Akzente. Mit einem denkbar knappen und hoffnungsfrohen 36:34 ging es in die Halbzeitpause.

Das Team von Gordon Herbert kam mit Hilfe des immer stärker werdenden DaShaun Wood besser aus der Kabine, doch die Niedersachsen waren zur 25. Minute wieder auf Tuchfühlung (42:39). Kurz vor Ende des dritten Abschnitts war es ausgerechnet der zweite ehemalige Braunschweiger und kaum zu stoppende Yassin Idbihi (18 Punkte, 12 Rebounds), der seine Farben auf neun Zähler davonziehen ließ: 51:42 (28.).

Beim Stande von 54:47 ging es in das Schlussviertel. LaMarr Greer und Phantoms-Kapitän Nils Mittmann brachten die New Yorker Phantoms nach 32 Minuten bis auf zwei Zähler heran (54:52) – und ließen ihr Team vom zweiten Sieg in Folge über Berlin träumen. Doch 4:31 Minuten vor dem Ende erhöhte Schaffartzik mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 69:58, kurz darauf waren die Berliner auf 13 Zähler enteilt. 76:62 lautete das Ergebnis rund 100 Sekunden vor der Schlusssirene. Auszeit Braunschweig – doch der Sieg war ALBA nicht mehr zu entreißen.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: Wir haben eine sehr ordentliche erste Halbzeit gespielt. Leider ging unsere Rechnung nach der Pause nicht mehr auf und wir haben uns in zu viele Einzelaktionen verstrickt. Acht kassierte Dreier und eine Reihe verlorener Defensivrebounds waren eine zu gefährliche Mischung. Für uns ist ratiopharm ulm im Vergleich zu den Brose Baskets der vermeidlich leichtere Gegner. Doch Ulm ist verdient Tabellenzweiter. Es wird nicht leicht werden, die Ulmer in der Serie zu schlagen.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Umeh 9, Mittmann 6, Visser 6, Jorovic 4, Schneiders 8, Milosevic 2, Greer 14 (4 von 6 Dreier), Schröder 1, Theis 4, McElroy 3 (6 Rebounds), Melzer 7

ALBA BERLIN: Staiger, Schultze 3, Ney, Schaffartzik 16, Kalampokis, Allen 8, Francis, Simonovic 4, Wood 12, Weaver 9 (10 Rebounds), Idbihi 18 (12 Rebounds), Taylor 9

Die Playoffs 2012 der Beko BBL: Paarungen, Spieltermine und TV-Partien

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