News

§4: Wat fott es es fott

11.11.2007

Der an diesem Sonntag beginnende rheinische Frohsinn hat in Frankfurt, aber nicht in Braunschweig Einzug gehalten. Denn die New Yorker Phantoms unterlagen den Deutsche Bank Skyliners mit 73:83 und erlitten somit ihre dritte Saisonniederlage. Nach einem starken ersten Viertel konnte der zunehmenden Intensität der Gastgeber nicht Einhalt geboten werden, wurden zahlreiche Rebounds abgegeben (NYP: 24, DBS: 35), sowie offene Würfe aus der Distanz vergeben (NYP: 37,0 %-3FG, DBS: 47,1 %-3FG).

Braunschweig hielt sich zu Beginn der Partie an den alten Basketball-Grundsatz, die ersten Angriffe über die großen Positionen laufen zu lassen, um den Innenspielern früh zu ihrem Rhythmus zu verhelfen. Nachdem unter anderem Kyle Visser direkt am Brett punktete und Power Forward Andrew Drevo (Foto) per


Der an diesem Sonntag beginnende rheinische Frohsinn hat in Frankfurt, aber nicht in Braunschweig Einzug gehalten. Denn die New Yorker Phantoms unterlagen den Deutsche Bank Skyliners mit 73:83 und erlitten somit ihre dritte Saisonniederlage. Nach einem starken ersten Viertel konnte der zunehmenden Intensität der Gastgeber nicht Einhalt geboten werden, wurden zahlreiche Rebounds abgegeben (NYP: 24, DBS: 35), sowie offene Würfe aus der Distanz vergeben (NYP: 37,0 %-3FG, DBS: 47,1 %-3FG).

Braunschweig hielt sich zu Beginn der Partie an den alten Basketball-Grundsatz, die ersten Angriffe über die großen Positionen laufen zu lassen, um den Innenspielern früh zu ihrem Rhythmus zu verhelfen. Nachdem unter anderem Kyle Visser direkt am Brett punktete und Power Forward Andrew Drevo (Foto) per Dreier aus der Distanz zuschlug, sah sich Frankfurts Trainer Murat Didin zu einer raschen Auszeit gezwungen (2:8, 3. Minute). Bis auf den langsam wieder zu altem Funk findenden Nino Garris zeigte sich bei den Gastgebern kaum jemand offensiv aktiv, dies trug zum Fortbestand der Phantoms-Führung bei. Erst ein Dreier von Nationalspieler Pascal Roller (11:15, 6. Minute) sorgte für etwas Entlastung, wenn auch die Vorteile auf Seiten der Gäste bleiben sollten (18:25).

„Ab dem zweiten Viertel hat Frankfurt viel intensiver und aggressiver agiert“, beschrieb Braunschweigs Coach Emir Mutapcic die Geschehnisse vor der Halbzeit. „In dieser Phase haben wir zu viele zweite und dritte Chancen zugelassen.“ Mit einer ordentlichen, wenn auch nicht überragenden, Trefferquote ackerten sich die Mainhattan-Giganten wieder ins Geschäft (25:28, 13. Minute). Hinzu kam, dass Mutapcic durch die frühe Foulbelastung von Visser an beiden Enden des Feldes eine

wichtige Option am Brett fehlte. In Abwesenheit des 2,11m-Mannes suchten die Hausherren vermehrt den Weg über die Mitte. Der verstärkte Drang in Richtung Zone wurde zu oft mit einfachen Legern oder Freiwürfen belohnt. Auch wenn sich Braunschweig mit einem Zwischensprint Luft verschaffen konnte, war es den Hessen überlassen, das Viertel mit einem 8:0-Lauf abzuschließen (39:39).

Nach dem Seitenwechsel gingen die Skyliners erstmals in dieser Begegnung in Führung – und sollten sich auch behalten. Dank weiterhin guter Arbeit am offensiven Brett hatten sie stets genügend Anläufe, um für den Fortbestand der Führung zu sorgen. Diese sollte jedoch überschaubar ausfallen, da Drevo hochprozentig traf (69,2 % FG) und so sein Team im Rennen hielt (61:57).

Die Chancen auf ein Comeback der Phantoms standen nicht schlecht. Doch gelang es dem Team über weite Strecken nicht, Frankfurt beim Offensivrebound zu kontrollieren. „Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel eine Sache lernen: Der gegnerische Angriff ist erst vorbei, wenn wir den Ball in Händen halten“, so Mutapcic. Die Skyliners sicherten sich 13 Abpraller vom Braunschweiger Ring, auch wenn es nach Mutapcic’s Empfinden „sicherlich einige mehr waren, die uns weh getan haben.“ Trotz drei taktischen Auszeiten im letzten Viertel gelang den Phantoms nicht, das Spiel zu drehen.

Die New Yorker Phantoms unterliegen den Deutsche Bank Skyliners am Ende mit 73:83 und müssen ihre dritte Niederlage der laufenden Saison hinnehmen.

New Yorker Phantoms:

Wright (3/1), Levy (10), Allen (8/2), Visser (4), Drevo (23/4), Jones (10), Khartchenkov (3/1), Coleman (12/2)

Deutsche Bank Skyliners:

Bahiense de Mello, Archibong (6), King (2), Roller (12/2), Zöllner, Shtein (1), Allen (23), Garris (17/4), Evtimov (11/1), Hunt (11/1)

 


DatenschutzImpressum