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2:1-Führung für die New Yorker Phantoms nach 79:64-Sieg

07.05.2011

Beim zweiten Auswärtsspiel in dieser Viertelfinalserie gelang den New Yorker Phantoms ein verdienter 79:64-Sieg (15:22; 21:14; 24:14; 19:14) in der ausverkauften Artland Arena gegen die Artland Dragons. Ohne den mit Rückenproblemen ausfallenden LaMarr Greer, dafür aber mit Tony Skinn, der zwar nicht spielte, aber zur moralischen Unterstützung dabei war, zeigten die Phantoms eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Am nächsten Dienstag (10. Mai, Anfangszeit wird noch bekanntgegeben) treten die New Yorker Phantoms zum nächsten Heimspiel in der Volkswagen-Halle an.


Beim zweiten Auswärtsspiel in dieser Viertelfinalserie gelang den New Yorker Phantoms ein verdienter 79:64-Sieg (15:22; 21:14; 24:14; 19:14) in der ausverkauften Artland Arena gegen die Artland Dragons. Ohne den mit Rückenproblemen ausfallenden LaMarr Greer, dafür aber mit Tony Skinn, der zwar nicht spielte, aber zur moralischen Unterstützung dabei war, zeigten die Phantoms eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Am nächsten Dienstag (10. Mai, Anfangszeit wird noch bekanntgegeben) treten die New Yorker Phantoms zum nächsten Heimspiel in der Volkswagen-Halle an.

Unterstützt von fast 100 mitgereisten Fans, die sich durch orangefarbene Warnwesten von den weiß gekleideten Quakenbrücker Fans abgrenzten, erkämpften die Braunschweiger Basketballer die 2:1-Führung in dieser Playoff-Serie. Ausschlaggebender Faktor auf Seiten der Löwenstädter war dabei erneut Brandon Thomas, der mit 21 Punkten (7 Rebounds) auftrumpfte. Nachdem sich Kyle Visser den Sprungball gesichert hatte, erzielte Nils Mittmann die ersten Punkte per Dunking und unterstrich damit die Braunschweiger Entschlossenheit. Bei den Dragons war es in der Anfangsphase besonders der stark aufspielende Bryan Bailey, der den Löwenstädtern Probleme bereitete.

Nach knapp sechs Minuten hatte sich das Team von Trainer Stefan Koch bereits auf 12:2 absetzen können. Doch die Phantoms ließen sich nicht wie im ersten Spiel gleich zu Beginn kaltstellen und arbeiteten sich kontinuierlich wieder heran (11:16, 8.). Als Marcus Goree ein technisches Foul bekam, kochte die Stimmung in der Halle. Das zweite Viertel begann mit vier Punkten von Brandon Thomas, der seine Farben damit wieder auf zwei Punkte heranbrachte (20:22). Die Verteidigung, die von Anfang an auf beiden Seiten extrem stark war, verzieh keinen Fehler und ließ keine leichten Punkte zu. Doch der Druck auf die Dragons wurde von den Gästen aus Braunschweig noch einmal erhöht und es war der eingewechselte Jason Cain der zum 29:29 ausglich (17.). Anderthalb Minuten später erzielte Kevin Hamilton die erste Führung für Braunschweig (33:31) – mit 36:36 ging es in die Pause.  

Nach der Halbzeit gab es einen kurzen Schreckmoment bei den Braunschweigern, als Marcus Goree mit Schulterproblemen verletzt vom Feld musste. Die Partie blieb weiter eng (46:42, 25.). Gemeinsam mit dem wieder einsatzfähigen Goree verteidigten die Löwenstädter bissig ihre Führung. Im Laufe des dritten Viertels bekamen die Phantoms jedoch zunehmend mehr Probleme mit ihrer Foulbelastung, da sowohl Kyle Visser als auch Jason Cain bereits mit vier Fouls belastet waren. Unbeirrt davon erkämpften die Braunschweiger eine 10-Punkte Führung zum Viertelende (60:50). 

Mit Elan ging es in das letzte Viertel dieser insgesamt sehr physischen Begegnung. Dank der Dreier von Marcus Goree und Kevin Hamilton gelang die bisher höchste Führung mit 14 Punkten (66:52, 34.). Vier Minuten vor Schluss kassierte Kevin Hamilton ein technisches Foul und war damit nach Jason Cain der zweite Braunschweiger, der mit fünf persönlichen Fouls auf die Bank musste. Kyle Visser folgte kurz darauf. Aber die Phantoms waren jetzt nicht mehr zu stoppen. Am Ende konnten sie sich über einen schwer erarbeiteten Sieg freuen.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms Braunschweig): Ich freue mich über den Sieg in diesem enorm wichtigem dritten Spiel. Mein Lob über den Sieg an sich und auch die Art und Weise, wie er erkämpft wurde, geht an das Team. Trotz des Ausfalls von LaMarr Greer haben wir uns nicht bremsen lassen. Denn wenn ein Spieler fehlt, ist es an den anderen das auszugleichen – und das ist uns heute gelungen. Ich hoffe, dass wir unsere wiedergefundene Aggressivität behalten und den entscheidenden Sieg am Dienstag vor heimischem Publikum holen.

Stefan Koch (Artland Dragons): Das Spiel hat für uns stark angefangen. Aber dann ging die Intensität bei uns runter, bei Braunschweig hoch. Einige unserer Spieler haben heute fast gar nichts gezeigt und sich entgegen der Erwartungen präsentiert. Wir haben Entscheidungen zu oft zu zögerlich oder zu spät getroffen.
Es tut mir leid für die Fans hier, die uns so eine tolle Atmosphäre kreiert haben. Jetzt heißt es mit dem Sieg in Braunschweig das fünfte Spiel nach Hause zu holen.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Skinn, Thomas 21 (7 Rebounds), Mittmann 9, Visser 14, Schneiders 2, Cain 7, Duvnjak 11, Hamilton 8 (5 Assists), El Domiaty, Noch, Goree 7

Artland Dragons: Rice 17, Seggelke 1, Mangold, Strasser 6, Niebuhr, Bailey 20, Brown, Fenn 5, Peavy 14 (11 Rebounds), Hess 1, Boumtje Boumtje, Hartenstein

Text: Charlotte Zauner


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