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2013 beginnt mit schwerem Spiel bei ALBA BERLIN

04.01.2013

Zum ersten Spiel des neuen Jahres 2013, das auch gleichbedeutend mit dem Abschluss der Hinrunde ist, machen sich die New Yorker Phantoms Braunschweig am Sonntag, 6. Januar, auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Dort trifft die Mannschaft von Headcoach Kostas Flevarakis um 17.00 Uhr in der O2-World auf das Team von ALBA BERLIN und muss sich damit im dritten Spiel in Folge gegen eine weitere Spitzenmannschaft der Beko BBL behaupten.


Nachdem die New Yorker Phantoms in der letzten Woche des alten Jahres bereits gegen die Top-Teams Brose Baskets (Tabellenführer) und Artland Dragons (Tabellenfünfter) ran mussten, bekommen sie es am Sonntag mit dem aktuellen Vierten der Beko BBL zu tun und gehen dabei etwas angeschlagen in die Partie. Zwar ist Nick Schneiders nach seiner Schambeinprellung, die er im Bamberg-Spiel erlitt, wieder voll einsatzfähig, allerdings plagt Forward Harding Nana eine leichte Sehnenentzündung am rechten Ellenbogen. „Er hat heute aber wieder gut trainieren können, weshalb wir davon ausgehen, dass Nana am Sonntag auch spielen wird“, sagt Kostas Flevarakis im Hinblick auf die Partie bei den starken Berlinern.

Zehn Siege und fünf Niederlagen stehen für die Mannschaft von ALBA-Cheftrainer Sasa Obradovic zu Buche, die am heutigen Freitagabend vor heimischer Kulisse noch in der Euroleague Top-16-Runde gegen die Star-Truppe von ZSKA Moskau antritt. Der Einzug in das Achtelfinale der Euroleague wie auch der aktuelle Tabellenplatz sind um so höher zu bewerten, wenn man berücksichtigt, dass die Hauptstädter in dieser Saison nicht vom Glück verfolgt waren: Nachdem sich Nathan Peavy in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zuzog, ereilte selbiges Schicksal Anfang Dezember auch den Spielmacher und Kopf der Mannschaft Vule Avdalovic. Zudem fehlt seit Oktober Forward Brian Randle, der den Ausfall von Peavy kompensieren sollte, aber an einer Plantarsehnen-Entzündung laboriert. Als Ersatz für Avdalovic haben die Albatrosse den ligabekannten Je'Kel Foster unter Vertrag genommen. Und der ebenfalls nachverpflichtete Flügelspieler Derrick Byars erhielt jüngst eine Vertragsverlängerung bis Saisonende.

Das Verletzungspech konnte die Hauptstädter zunächst nicht aus dem Rhythmus bringen – nach jeweils zwei Siegen und Niederlagen zu Saisonbeginn gewannen sie acht Spiele in Folge und schnupperten an der Tabellenspitze. Allerdings machte sich zuletzt ein kleines Leistungstief bemerkbar, vielleicht auch bedingt durch den Ausfall von Avdalovic: Die Berliner verloren die letzten drei Spiele, unter anderem am 30. Dezember beim BBC Bayreuth mit 65:90.

Aber mögliches Tief hin oder her, zu Hause sind die Albatrosse verdammt stark. Von sieben Partien in der O2-World entschieden sie fünf für sich, unter anderem gegen die Brose Baskets, den FC Bayern München und die Artland Dragons. Nicht nur aufgrund der Heimstärke ist Alba natürlich der haushohe Favorit in dieser Begegnung. "Sie sind Vierter und haben eine sehr erfahrene Mannschaft, die über gute Guards verfügt, aber vor allem auch ein starkes Innenspiel hat. Berlin arbeitet gut am gegnerischen Brett und ist nicht ohne Grund eines der besten Offensiv-Rebound-Teams der Liga", weist Kostas Flevarakis auf die Qualitäten des Berliner Kaders hin.

Überragender Akteur im ALBA-Trikot ist bislang mit durchschnittlich 15,8 Punkten und 5,9 Rebounds Neuzugang und Power Forward Deon Thompson. Neben ihm punkten vier weitere Spieler zweistellig: Der ehemalige Braunschweiger Yassin Idbihi kommt auf 11,1 Punkte (5,4 Rebounds), die beiden ebenfalls neuen Spieler Nihad Djedovic und Zach Morley steuern 10,5 bzw. 10,2 Zähler im Schnitt bei, und Point Guard DaShaun Wood markiert 10,4 Punkte. Wood legt zudem noch 3,9 Assists pro Spiel auf und ist damit bester Vorlagengeber der Albatrosse. Aber auch der zweite Ex-Phantoms-Spieler Heiko Schaffartzik zeigt mit 8,5 Punkten und 3,3 Assists im Schnitt bisher eine gute Leistung. Center Albert Miralles steuert zudem noch 6,1 Punkte und 3,3 Rebounds bei und gehört mit den bereits genannten Je'Kel Foster und Derrick Byars sowie Routinier Sven Schultze zu den weiteren wichtigen Eckpfeilern im Obradovic-Team.

„Die Stärken von Berlin sagen schon aus, worauf wir achten müssen: Wir müssen versuchen, endlich wieder die Rebounds zu kontrollieren und generell stark unter dem Korb arbeiten. Aber wir haben eine sehr gute Trainingswoche hinter uns, in der wir unter anderem genau daran gearbeitet haben. Jetzt müssen wir uns für die harte Arbeit belohnen, indem wir das Trainierte auf dem Parkett umsetzen“, so Kostas Flevarakis.


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