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2012 weiter ungeschlagen: 78:72-Heimsieg über TBB Trier

14.01.2012

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig tragen im Jahr 2012 weiter die weiße Weste. Im ersten Rückrundenspiel besiegte die Mannschaft von Sebastian Machowski am Samstagabend in der Volkswagen Halle in einer in der Schlussphase reichlich die Nerven strapazierenden Partie den Tabellenvorletzten TBB Trier mit 78:72 (36:29). Nach dem dritten Sieg in Folge rangieren die erneut ohne Rich Melzer angetretenen Basketballer von der Oker, die in Immanuel McElroy (14 Punkte, 5 Asissts) ihren auffälligsten Aktivposten hatten, in der Tabelle weiter auf Platz fünf.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig tragen im Jahr 2012 weiter die weiße Weste. Im ersten Rückrundenspiel besiegte die Mannschaft von Sebastian Machowski am Samstagabend in der Volkswagen Halle in einer in der Schlussphase reichlich die Nerven strapazierenden Partie den Tabellenvorletzten TBB Trier mit 78:72 (36:29). Nach dem dritten Sieg in Folge rangieren die erneut ohne Rich Melzer angetretenen Basketballer von der Oker, die in Immanuel McElroy (14 Punkte, 5 Asissts) ihren auffälligsten Aktivposten hatten, in der Tabelle weiter auf Platz fünf.

Wie in den letzten Begegnungen begann LaMarr Greer vor 3346 Zuschauern bei Braunschweig auf der Aufbauposition, streute auch gleich den ersten Dreier ein. Das Hauptaugenmerk in der Defense lag in der Verteidigung von TBB-Aufbau Dru Joyce: Greer verteidigte den Topscorer der Trierer. Um ihm keinen Millimeter zu viel auf dem Parkett zu gewähren, wurde jedes Mal an den nächsten Mitspieler übergeben. 6:6 hieß es nach sechs Minuten Spielzeit, nachdem auf beiden Seiten in den Anfangsminuten wenig reingefallen war.

Mit einer knappen 17:16-Führung gingen die Löwenstädter ins zweite Viertel. Auf Braunschweiger Seite lief von der Bank kommend Robert Kulawick heiß. Zwei Dreier in Folge ließen den Vorsprung anwachsen. 26:21 hatten die Gastgeber in der 13. Minuten die Nase vorn und bekamen die Partie immer besser in den Griff. Die Zuschauer hielt es endgültig nicht mehr auf den Sitzen, als Phantoms-Kapitän Nils Mittmann seinerseits zwei Dreier in Serie einstreute (29:21/15.). Die Niedersachsen hielten die Zügel weiter fest in den Händen, Nils Mittmann legte mit der Sirene noch einmal per Korbleger zum 36:29-Halbzeitststand nach.

Auch nach dem Wiederbeginn bewiesen Braunschweigs Schützen ein lockeres Händchen und setzten sich auf 41:31 (24.) ab. Doch wer glaubte Trier, sei bereits geschlagen, sah sich getäuscht. Vorne blieben die Zähler bei Braunschweig aus. Dru Joyce verkürzte für die Weinstädter aus der Halbdistanz auf 43:42 (27.). Das Machowski-Team lag kurz vor dem Schlussviertel durch den kaum mehr zu stoppenden Philip Zwiener (26 Punkte) erstmalig wieder in Front.

Mit einem 50:50-Unentschieden ging es in den Schlussabschnitt. Bei den Ostniedersachsen lief in dieser Phase wenig zusammen, Trier führte urplötzlich mit 58:53 (33.). McElroy zog zum Korb – und wurde beim Korbleger gefoult: der verwandelte Bonuswurf bedeutete das 60:63 (36.). 120 Sekunden vor Schluss erzielte Michael Umeh das 66:68 – derselbe im nächsten Angriff den Ausgleich (68:68/39.).

35 Sekunden noch zu spielen – Jorovic klaute seinem Gegenüber Zwiener den Ball, McElroy vollendet aus Bedrängnis zum 73:71. Joyce wurde beim nächsten Angriff von Umeh beim Ziehen zum Korb gefoult, vergab aber zittrig gleich beide Freiwürfe. Auf der Gegenseite verwandelt Greer hingegen beide zugesprochene Würfe vorentscheidend: 75:71 bei noch 18 Sekunden – und die Okerstädter hielten den elften Saisonsieg fest.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Zuerst einmal ein Kompliment an die Trierer, die so gekämpft und das Spiel fast noch gedreht haben. Aber auch großes Lob an mein Team, das trotz der Tatsache, dass sie sich das Leben so schwer gemacht und den Faden komplett verloren hatten, den Rückstand wettgemacht und so doch gewonnen haben. Wir haben Nervenstärke gezeigt und daher bin ich froh über das Ergebnis. Ich habe viel Respekt für die Leistung von Trier. Sie haben aggressiv verteidigt, aber wir haben uns durchgesetzt. Insgesamt gaben wir ein paar Punkte zu viel ab. Die Pause haben sich die Spieler jetzt verdient und dann kommen wir gestärkt wieder.

Henrik Rödl: Glückwunsch an Braunschweig. Sie haben das Spiel in der entscheidenden Phase gedreht, Ruhe bewahrt und die wichtigen Würfe getroffen. Aber ich bin auch sehr stolz auf mein Team. Sie sind zurückgekommen und haben sogar eine Führung erarbeitet. In knappen Spielen entscheiden am Ende Kleinigkeiten und dabei lief es heute für Braunschweig besser.

New Yorker Phantoms: Umeh 12, Kulawick 9, Mittmann 9, Visser 10 (7 Rebounds), Jorovic 9, Schneiders, Greer 11, Dennis 2, D. Theis 2, McElroy 14 (5 Assists, 6 von 9 aus dem Feld)

TBB Trier: Linhart 16 (7 Rebounds), Joyce 13, Zwiener 26 (8 von 12 Zweier), Faßler 2, Seiferth 2, Washington 6, Picard, Zirbes 4 (10 Rebounds), Bynum 3


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