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2008 mit einem Heimsieg beenden

11.12.2008

Im letzten Heimspiel des Jahres 2008 empfangen die New Yorker Phantoms die Artland Dragons aus Quakenbrück und wollen nach drei hauchdünnen Niederlagen in Frankfurt, gegen Oldenburg und zuletzt in Berlin mit einem Sieg zurück in die Erfolgsspur. Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht. Schließlich schalteten die Phantoms vor knapp einem Monat durch ein 85:79 den amtierenden Pokalsieger und


Im letzten Heimspiel des Jahres 2008 empfangen die New Yorker Phantoms die Artland Dragons aus Quakenbrück und wollen nach drei hauchdünnen Niederlagen in Frankfurt, gegen Oldenburg und zuletzt in Berlin mit einem Sieg zurück in die Erfolgsspur. Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht. Schließlich schalteten die Phantoms vor knapp einem Monat durch ein 85:79 den amtierenden Pokalsieger und kommenden Gegner sensationell aus und stehen nun gegen Frankfurt im Viertelfinale dieses Wettbewerbs.

Die Gäste haben inzwischen neues Selbstbewusstsein getankt. Am vorigen Spieltag siegten sie vor eigener Kulisse mit 77:69 gegen Bamberg, feierten somit bereits ihren achten Saisonerfolg und liegen daher als Fünfter in der Tabelle auf Kurs in Richtung Meisterrunde. Unerwarteten Niederlagen gegen Tübingen, Göttingen und Paderborn, stehen beachtliche Siege gegen Bonn und eben Bamberg gegenüber.

Besonders gefährlich sich die Drachen in der laufenden Serie im Angriff. Mit insgesamt 1034 Punkten, also 79,5 Zählern pro Partie, sind sie die beste Offensivformation der BBL, knapp gefolgt von ALBA Berlin mit 79,2. Die Phantoms sind in dieser Kategorie abgeschlagen, dafür aber laut Statistik in der Defensive mit Vorteilen gegenüber den Dragons: mehr Rebounds, weniger Ballverluste und weniger kassierte Körbe weisen die Phantoms auf.

Doch diese Rechenspiele sind nebensächlich. Es kommt für die Phantoms darauf an, in der entscheidenden Phase keine Fehler zu begehen. Dass die junge Mannschaft von Coach Emir Mutapcic das besser kann, als in Frankfurt und Berlin, hat sie bereits gezeigt. Nämlich in Quakenbrück. Dort wurde das Spiel erst in letzter Minute nervenstark durch Freiwürfe von Dustin Salisbery und Nils Mittmann entschieden.

Die Hauptlast der wurfstarken Gäste tragen die beiden Amerikaner Darren Fenn und Adam Hess. Flügelspieler Hess ist mit 15,8 Zählern bester Werfer des Teams. Der aus Bamberg gekommene Fenn kommt auf 14,2, ist dafür aber der effektivere Akteur, weil er deutlich besser reboundet (7,1). In Lamont McIntosh, Chad Prewitt, Will Blalock, Drew Neitzel und Zack Whiting verfügen die Gäste über fünf weitere starke Amerikaner, die in einzelnen Partien für 20 Zähler gut sind. Nicht mit dabei wird Center-Routinier Darius Hall sein, der wegen eines Handbruchs länger pausieren muss.

Dragons-Coach Thorsten Leibenath, der aus Gießen kam, schickt in Jan Rohdewald, Dirk Mädrich und Flavio Stückemann zudem drei deutsche Spieler nicht lange, aber regelmäßig aufs Feld. Die beiden letztgenannten spielten früher für Braunschweig.

Die Phantoms haben gezeigt, dass sie mit den Spitzenteams der Liga auf Augenhöhe spielen oder sie in Quakenbrücks Fall sogar bezwingen können. Und das, obwohl die Mannschaft zeitweise auf Leistungsträger wie Jason Cain beziehungsweise Jonathan Levy verzichten musste. Das dürfte dem Team von Emir Mutapcic eher Mut für die schwere Aufgabe machen, als sich über bisherige, knappe Niederlagen großartig zu ärgern…

 


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