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2. Halbfinale: 73:82-Heimniederlage gegen Bamberg

26.05.2010

Bildergalerie online Der Deutsche Pokalsieger aus Bamberg wackelte im zweiten Halbfinalspiel, aber er fiel nicht. Die New Yorker Phantoms verloren ihr Heimspiel vor 5831 Zuschauern in der Volkswagen Halle gegen die Brose Baskets Bamberg mit 73:82 (27:35) und liegen in der Best-of-Five Serie nun mit 0:2 zurück. Marcus Goree war mit 16 Punkten einmal mehr bester Punktesammler im goldenen Heimtrikot der Braunschweiger.


Bildergalerie online Der Deutsche Pokalsieger aus Bamberg wackelte im zweiten Halbfinalspiel, aber er fiel nicht. Die New Yorker Phantoms verloren ihr Heimspiel vor 5831 Zuschauern in der Volkswagen Halle gegen die Brose Baskets Bamberg mit 73:82 (27:35) und liegen in der Best-of-Five Serie nun mit 0:2 zurück. Marcus Goree war mit 16 Punkten einmal mehr bester Punktesammler im goldenen Heimtrikot der Braunschweiger. Aber auch Jason Cain lieferte mit 13 Zählern und 9 Rebounds erneut eine gute Leistung ab, musste jedoch kurz vor Ende der Partie mit dem fünften Foul vom Parkett. Für die Bamberger trafen Mark Worthington (16, 9 Rebounds) und Predrag Suput (14) am besten.


Starter Jason Cain – beim Auswärtsspiel am Pfingstmontag hatte er noch einen rabenschwarzen Tag erwischt – markierte die ersten vier Punkte für die Hausherren. Doch wie im ersten Halbfinalspiel gehörten dem Fünften der regulären Spielzeit durch eine Reihe von erfolgreichen Fastbreaks die Anfangsminuten. „Rookie of the Year“ Tibor Pleiß brachte die Franken per Dunking mit 14:6 in Front (5.). Phantoms-Coach Sebastian Machowski sah sich bereits zur ersten Auszeit gezwungen und schickte Marcus Goree und John Allen aufs Feld. Der Euroleague-erfahrenen Powerforward Goree brachte gleich frischen Wind ins Phantoms-Spiel und markierte fünf Punkte in Folge. Als auch Cain von jenseits der Dreierlinie traf, waren die Braunschweiger wieder auf drei Zähler heran: 16:19 (8.). Mit Defense, Defense-Rufen brachten Braunschweigs Fans ihr Team zurück ins Spiel: Nils Mittmann eroberte kurz vor Ende des ersten Viertels die Führung zurück (20:19/10.).


Doch der Deutsche Meister von 2007 fing sich wieder und setzte sich Mitte des zweiten Abschnitts durch eine gute Verteidigung auf sieben Zähler ab – 20:27 (15.). Anders als vor zwei Tagen hatten die Löwenstädter stets eine Antwort parat und kämpften um jeden Ball. Mit Erfolg: Yassin Idbihi brachte beide Freiwürfe im Korb der Bamberger unter, dies bedeutete den erneuten Ausgleich (27:27/18.). Durch Unkonzentriertheiten beim Abschluss gab Braunschweig das Spiel bis zur Pause wieder aus den Händen – mit acht Zählern hatte die Mannschaft von Chris Fleming die Nase zur Halbzeit vorn.


Nach dem Seitentausch häuften sich die Fehler auf beiden Seiten. Der ehemalige NBA-Profi Casey Jacobson sorgte per Dreier aus der linken Ecke für das 32:41 (24.). Der wiedererstarkte Brandon Thomas nahm das Heft in den Folgeminuten in die Hand und brachte die Gastgeber wieder näher. Zwei verwandelte Freiwürfe von Heiko Schaffartzik bedeuteten das 40:43 (26.). Die Aufholjagd blieb unbelohnt: Die Bamberger ließen den Ball geduldig um die Zone wandern, bis der freie Mann gefunden war. 12 Zähler betrug der Vorsprung der Gäste kurz vor Ende des dritten Viertels.


Phantoms-Center Idbihi kam mit dem rechten Fuß falsch auf und fiel bis zum Spielende aus. Ein Dreier von Jason Cain mit Foul ließ Braunschweig auf 50:56 herankommen (32.). Die Braunschweiger legten sich angetrieben von der tollen Kulisse in der Verteidigung mächtig ins Zeug. Kevin Hamilton markierte sechs Minuten vor Schluss von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie sogar das 58:60. Die Domstädter erwiesen sich jedoch als clever und fanden immer wieder gute Möglichkeiten zum erfolgreichen Abschluss. Drei Minuten vor Schluss führte die Fleming-Truppe wieder mit 12 Punkten (60:72). Hoffnung keimte noch einmal auf, als Goree 60 Sekunden vor der Schlusssirene von der Freiwurfline auf 68:73 verkürzte. Doch Bamberg agierte in der Endphase zu abgeklärt und brachte den zweiten Halbfinalsieg sicher über die Zeit.


Stimmen zum Spiel:


Sebastian Machowski: Glückwunsch an Chris Flemming und seine Mannschaft. Immer wenn wir es schafften, das Momentum an unsere Seite zu ziehen, wusste Bamberg zu kontern. Wir sind immer einem Rückstand hinterher gelaufen und haben es am Ende nicht mehr geschafft, die Bamberger in der Defense zu stoppen. Wir haben heute leider phasenweise nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind im Defensiv-Bollwerk der Gäste hängen geblieben und sahen dabei nicht immer glücklich aus. Wir werden Sonntag im dritten Spiel alles geben, um vielleicht doch noch ein weiteres Heimspiel nach Braunschweig zu holen.


Chris Fleming: Für diese Serie war dieser Sieg sehr wichtig. Braunschweig besitzt zu Hause sehr viel Selbstvertrauen, sie haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Doch wir haben aus zwei Gründen den Sieg verdient: Unsere Bank hat immer entscheidende Impulse gegeben und wir haben nie defensiv nachgelassen. Brian Roberts und Mark Worthington waren heute unglaublich wichtig. Dafür müssen wir aber zuerst das dritte Spiel dieser Serie gewinnen.


New Yorker Phantoms: Hicks 3, Thomas 6, Allen 4, Schaffartzik 9, Cain 13 (9 Rebounds), Mittmann 2, Cielebak, Hamilton 12 (5 Assists), Idbihi 8, Goree 16


Brose Baskets Bamberg: Goldsberry 2, Suput 14, Tadda, Pleiß 4, Roberts 10, Jacobson 13, Brown 11, Gavel 10, Worthington 16 (9 Rebounds), Wyrick 2

 


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