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1:1 – New Yorker Phantoms kämpfen Dragons mit 94:81 nieder

04.05.2011

Die New Yorker Phantoms haben sich am Mittwoch im Playoff-Viertelfinale mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Die Basketballer aus Braunschweig gewannen das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie in der Volkswagen Halle vor 3715 Zuschauern – die meisten als Zeichen in weiß gekleidet – nach einer kämpferischen Meisterleistung deutlich mit 94:81 (46:30). Überragend auf Braunschweiger Seite war Brandon Thomas mit 26 Punkten (10 von 11 Zweiern). Am Samstag, 7. Mai, treten die Phantoms in Spiel Nummer drei wieder bei den Artländern an (18 Uhr, Artland Arena).


Die New Yorker Phantoms haben sich am Mittwoch im Playoff-Viertelfinale mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Die Basketballer aus Braunschweig gewannen das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie in der Volkswagen Halle vor 3715 Zuschauern – die meisten als Zeichen in weiß gekleidet – nach einer kämpferischen Meisterleistung deutlich mit 94:81 (46:30). Überragend auf Braunschweiger Seite war Brandon Thomas mit 26 Punkten (10 von 11 Zweiern). Am Samstag, 7. Mai, treten die Phantoms in Spiel Nummer drei wieder bei den Artländern an (18 Uhr, Artland Arena).

Kyle Visser holte den Jump gegen Darren Fenn, Marcus Goree verwandelte per Dreier – die Auftaktsekunden waren bereits verheißungsvoll. Mit 7:4 hatten die Korbjäger aus Braunschweig auch dank eines glänzend aufgelegten Thomas nach drei Minuten die Nase vorne. Die Quakenbrücker kamen in der Folgezeit besser ins Spiel, wie im Hinspiel auch vor allem durch ihr Fastbreakspiel. 17:12 hieß es in der achten Minute.

Auch im zweiten Viertel gingen die Hausherren meilenweit aggressiver zu Werke als zuletzt im Artland. Nick Schneiders Tipp-In bedeutete das 25:17 für die Löwenstädter (12.). Die Parkettherren ließen nicht locker, hechteten jedem vergebenen Wurf hinterher – der Lohn: 32:19 (15.). Thomas verwandelte in dieser Phase einen Wurf nach dem anderen, musste jedoch kurz vor der Pause wegen Nasenblutens ausgewechselt werden. Uros Duvnjak sprang dafür in die Bresche und sorgte aus der Ecke für einen 16-Punkte-Vorsprung (18.).

Mit der gleichen Führung war es in die Halbzeit gegangen. Die Dragons kamen hochkonzentriert aus der Kabine, doch Braunschweig streute immer mal wieder eine Zone ein und zog den Gästen so den Zahn. Ein 59:36 leuchtete auf der Anzeigetafel, nachdem Kevin Hamilton beide Freiwürfe im gegnerischen Korb untergebracht hatte (24.). Ende des dritten Viertels betrug der Vorsprung der Gastgeber 23 Zähler (27.). Einen super Job machte in diesem Abschnitt auch 2,11 Meter-Center Visser.

Zu Beginn des Schlussviertels führten Goree & Co. bereits mit 73:49. Die Partie nahm an Härte zu, doch die Spieler von Sebastian Machowski ließen sich nicht von der Hektik anstecken. Hamilton und Duvnjak verteilten weiter sicher den Ball, nach einem Dunking mit Foul von Thomas fünf Minuten vor dem Ende stand es 84:64. Die Artländer verkürzten noch einmal auf 14 Punkte, doch die Okerstädter spielten die Zeit herunter – und ließen nichts mehr anbrennen.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Ich bin mit unserer immensen Leistungssteigerung zufrieden. Der Druck für das nächste Spiel liegt bei den Dragons. Dennoch wird es für uns schwer, die Leistung zu halten. Das Team hat heute das gemacht, was wir uns bereits für das erste Spiel vorgenommen hatten. Jetzt heißt es, über 40 Minuten zu zeigen, dass wir wirklich gewinnen wollen. Die Mannschaft hat demonstriert, dass sie bereit ist für die Playoffs.

Stefan Koch: Das war kämpferisch und spielerisch eine starke Leistung, die in einem Sieg gemündet ist. Mir kam es fast vor wie eine Kopie von Spiel eins, nur umgedreht. Braunschweig war heute viel aufmerksamer und intensiver. Das verdient jedes Maß der Anerkennung, aber es spricht auch nicht für unsere Defense. Der Ausgleich heute war verdient.

New Yorker Phantoms: Thomas 26 (10 von 11 Zweier), Mittmann 2, Visser 14, Schneiders 4, Cain 12 (6 von 6 Freiwürfe), Greer 2, Duvnjak 10, Hamilton 14 (7 Assists, 4 Steals, 3 von 3 Dreier), El Domiaty, Noch, Goree 10

Artland Dragons: Rice 21 (6 Steals, 6 Assists), Seggelke, Mangold, Strasser 12, Niebuhr, Bailey 12 (5 von 5 Zweier), Brown 3, Fenn 8, Peavy 13, Hess 4, Boumtje Boumtje 5 (6 Rebounds), Hartenstein 3


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