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0:1 – New Yorker Phantoms verlieren erste Playoffpartie 61:90

01.05.2011

Die New Yorker Phantoms starteten mit einer Niederlage in die Playoffs. Das Team von Sebastian Machowski verlor bei den Artland Dragons deutlich mit 61:90 (24:53). Vor 3000 Zuschauern stellten die überlegenen Drachen bereits in der ersten Spielhälfte die Weichen zum Sieg. Bereits am kommenden Mittwoch, 4. Mai, empfangen die Braunschweiger die Artländer zum zweiten Playoffspiel und könnten in der Best-of-Five-Serie ausgleichen (20 Uhr, Volkswagen Halle).


Die New Yorker Phantoms starteten mit einer Niederlage in die Playoffs. Das Team von Sebastian Machowski verlor bei den Artland Dragons deutlich mit 61:90 (24:53). Vor 3000 Zuschauern stellten die überlegenen Drachen bereits in der ersten Spielhälfte die Weichen zum Sieg. Bereits am kommenden Mittwoch, 4. Mai, empfangen die Braunschweiger die Artländer zum zweiten Playoffspiel und könnten in der Best-of-Five-Serie ausgleichen (20 Uhr, Volkswagen Halle).

Das Team von Stefan Koch erwischte eindeutig den besseren Start – vor allem US-Import Adam Hess sorgte dafür, dass die mit einer knallharten Verteidigung aufwartenden Hausherren nach drei Minuten auf 11:4 davonzogen. Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber selten zu halten, erhöhten weiter den Vorsprung. Ein Dunking von Kyle Visser schien ein erster Weckruf, doch die Artländer enteilten kurz vor der Pause auf 24:13 (9.).

Der nach Abschluss der regulären Saison Tabellenvierte ließ auch zu Beginn des zweiten Abschnitts wenig anbrennen: 30:16 (13.). Vor allem Darren Fenn und Bryan Bailey setzten die Akzente bei den Westniedersachsen. Tyrese Rice fand bereits zur Halbzeit neun Assists auf seinem Konto wieder. Braunschweig haderte indes weiter mit seiner Wurfquote (bei den Zweiern bis zur Halbzeit: 8 von 23). Mit 27 Punkten Vorsprung führten die Dragons bis zur 16. Minute. Es sollte noch dicker kommen: Die Koch-Truppe lief erfolgreich einen Schnellangriff nach dem anderen, mit einem 53:24 ging es in die Kabine.

Quakenbrück hatte die Partie auch nach dem Seitentausch fest im Griff. Phantoms-Kapitän Nils Mittmann markierte per Freiwürfe das 58:33 (24.). Doch Rice & Co. ließen die Zügel nicht schleifen, der Ball wanderte solange herum, bis der freie Spieler gefunden war. 71:35 hieß es nach 27 Minuten Spielzeit. Marcus Goree nahm das Heft jetzt in die Hand und stemmte sich gegen die hohe Niederlage. Doch auch im Schlussviertel hielten die Parkettherren die Ostniedersachsen meist auf 30 Zähler Distanz.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Wir müssen auf dem Heimweg unsere Aggressivität wiederfinden. Die Höhe am Ende ist bedeutungslos, sie spiegelt allerdings wider, dass wir nicht auf dem bisherigen Level gespielt haben. Ich hoffe, dass es dem Team eine Lehre ist, alleine in der ersten Halbzeit haben wir 20 Fastbreakpunkte kassiert. Dies zu unterbinden ist uns nicht gelungen. Aufgrund der aggressiven Verteidigung haben wir unsere Würfe nicht getroffen und auch die offenen nicht.

Stefan Koch: Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Aber die Höhe des Sieges ist am Ende nicht entscheidend, es steht jetzt Eins zu Null in der Serie und mehr nicht. Der Sieg kann uns Selbstvertrauen geben, aber Braunschweig ist dennoch ein sehr starker Gegner. Ich bin mir sicher, dass sie am Mittwoch besser spielen werden.

New Yorker Phantoms: Thomas 13, Mittmann 2, Visser 5 (7 Rebounds), Schneiders 2, Cain 10, Greer 6, Duvnjak 5, Hamilton 9 (6 Assists, 7 Rebounds), El Domiaty, Noch, Goree 9

Artland Dragons: Rice 13 (10 Assists), Seggelke 1, Mangold, Strasser 6, Niebuhr, Bailey 17, Brown 3, Fenn 16 (9 Rebounds), Peavy 7 (8 Rebounds), Hess 14, Boumtje Boumtje 11, Hartenstein 2


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