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"Tommy" Klepeisz war einer der wenigen Löwen mit "shooting touch" und erzielte 14 Punkte. Foto: Hartmut Adelmann

65:72-Niederlage: In der Offensive kein Rezept gefunden

25.03.2018

Unsere Löwen haben heute mit 65:72 (32:39) bei den Eisbären Bremerhaven verloren und über die gesamte Begegnung kein einziges Mal in Führung gelegen. Unser Team um Headcoach Frank Menz spielte von Beginn an ohne offensiven Rhythmus und lag nach sieben Spielminuten erstmals zweistellig zurück. Vor allem der zuletzt so starke DeAndre Lansdowne fand kaum ins Spiel und traf nur 23 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Dennoch gelang es den Löwen, sowohl im ersten wie auch dritten und letzten Viertel einen zweistelligen Rückstand aufzuholen und jeweils auf drei beziehungsweise vier Punkte zu verkürzen. Allerdings hatten die Bremerhavener meistens in Person von Spielmacher Jordan Hulls die richtigen Antworten auf die Braunschweiger Läufe parat und gaben ihre Führung nicht her. Der überragende Eisbären-Point Guard kam am Ende auf 25 Punkte, der ebenfalls starke Shooting Guard Johnny Berhanemeskel steuerte 21 Zähler für die Gastgeber bei. Bei unseren Löwen avancierten Scott Eatherton und Thomas Klepeisz mit jeweils 14 Punkten zu den erfolgreichsten Punktesammlern.


Bei unseren Löwen lief von Anfang an offensiv wenig zusammen, weshalb die wacheren Gastgeber sich schnell eine Führung erspielen konnten. In der 7. Spielminute lag unser Team aufgrund schwacher Wurfquoten mit 6:17 zurück, fand dann aber vor allem über Scott Eatherton etwas besser ins Spiel. Ein Dreier von Thomas Klepeisz sorgte für das 17:21 und damit ging es ins zweite Viertel.

Hier waren unsere Löwen entschlossener und verteidigten auch besser. Sie kamen dadurch zwei Mal bis auf einen Zähler an die Eisbären heran (22:23, 29:30), konnten aber nicht vorbeiziehen, weil sie nach wie vor nicht gut genug trafen. So blieb es dabei, dass sie den Gastgebern hinterherliefen. Und die konnten sich durch zwei Dreier in Folge des starken Jordan Hulls auf 32:39 aus Löwensicht zur Halbzeit absetzen.

Wieder auf dem Parkett punkteten unsere Löwen sofort, ehe dann erneut eine offensive Flaute inklusive eines unsportlichen Fouls folgte. Beim Stand von 38:52 hatte Frank Menz genug gesehen und nahm eine Auszeit (26. Minute). Daraufhin zündeten unsere Löwen ihren Motor und kamen in Windeseile über einen 10:0-Lauf auf 48:52 heran. Doch war es erneut Jordan Hulls, der mit einem Korberfolg den Schlusspunkt dieses Viertels zum 54:48 für die Hausherren setzte.

Der Spielmacher der Eisbären übernahm auch gleich zu Beginn der letzten zehn Minuten wieder das Zepter. Er erzielte sechs Punkte in Folge, während unsere Löwen nicht trafen und prompt wieder zweistellig zurücklagen (48:60). Das Menz-Team zeigte wiederholt Charakter, bäumte sich auf und verkürzte durch einen 9:0-Lauf auf 57:60. Allerdings folgten darauf mehrere Löwen-Angriffe, die ins Leere liefen, weshalb die Eisbären nur zwei Minuten später wieder mit 10 Punkten vorne lagen (57:67, 37. Minute). Für ein weiteres Comeback reichte es nicht mehr – zumal das Bremerhavener Guard-Duo Jordan Hulls und Johnny Berhanemeskel weitere Punkte markierte.

Viertel im Überblick: 17:21, 15:18, 16:15, 17:18;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Bremerhaven hat gut gespielt und eine sehr starke Leistung in der Verteidigung gezeigt. Insofern ist der Sieg verdient. Wir wollten die Eisbären unter 75 Punkten halten. Das ist uns auch gelungen, allerdings haben wir in der Offensive einfach kein Rezept gegen sie gefunden. Unsere Intensität war okay. Die beiden Guards Jordan Hulls und Johnny Berhanemeskel sowie Fabian Bleck haben heute den Unterschied ausgemacht.“

 

Arne Woltmann (Eisbären Bremerhaven): „Das war ein großer Schritt heute für uns Richtung Klassenerhalt. Wie groß er wirklich ist, wird sich dann nächste Woche in Erfurt zeigen. Wir haben in der Verteidigung, die zuletzt häufig kritisiert wurde, nur 65 Punkte zulassen. Das freut mich besonders. Braunschweig hat gut gespielt, aber uns ist es gelungen, die Leistungsträger Scott Eatherton und DeAndre Lansdowne zu kontrollieren. Ein Sonderlob gebührt dabei Fabian Bleck, der stark beim Rebound war und DeAndre Lansdowne komplett aus dem Spiel genommen hat.“

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki 3, Figge n.e., Lansdowne 9 (4 Assists), Janavicius 2, Klepeisz 14 (4 Assists), Alte 2, Jaramaz 5, Schwartz 3, Morse 6 (5 Rebounds), Koné 5, Eatherton 14 (7 Rebounds, 4 Assists), Lagerpusch 2.

Eisbären Bremerhaven: Johnson, Kessens 2, Breitlauch n.e., Berhanemeskel 21, Bleck 5 (8 Rebounds, 4 Assists), Hulls 25 (6 Rebounds), Hübner n.e., Bussey, Elliott 9 (10 Rebounds), Hundt n.e., Baptiste 2, Groselle 8 (6 Rebounds).

Boxscore zum Spiel


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