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Löwen reisen zum direkten Tabellennachbarn Science City Jena

02.02.2018

Unsere Löwen treten am Sonntag, 4. Februar (15.00 Uhr, live im FreeTV auf Sport1), auswärts gegen den einen Rang über ihnen platzierten Tabellenzwölften Science City Jena an. Erst vor wenigen Wochen, am 5. Januar, trafen die beiden Teams aufeinander. Damals konnte unser Team die Partie mit 69:68 für sich entscheiden, unser Youngster Lars Lagerpusch avancierte mit 16 Punkten zum Braunschweiger Topscorer.


Frank Menz erwartet in Jena ein sehr schwieriges Spiel. Zum einen werden die Saalestädter die Hinspielniederlage wettmachen wollen. Und zum anderen müssen die Jenaer die Partie gewinnen, wenn sie ihren Blick weiterhin nach oben Richtung Playoff-Plätze richten wollen. Frank Menz ist sich sicher, dass dies das Ziel der Mannschaft von Björn Harmsen ist. Dafür spricht seiner Meinung nach auch die Verpflichtung von Kyle Weaver. Die Jenaer hatten am 17. Januar bekannt gegeben, dass der 31-jährige frühere NBA-Profi und ehemalige ALBA BERLIN-Spieler einen Vertrag bei den Thüringern unterzeichnet hat. Nicht mehr im Harmsen-Team ist dafür Brandon Spearman, der nach Tschechien zu Pardubice wechselte.

Small Forward Weaver hat bisher zwei Spiele bestritten und in diesen 9,5 Punkte sowie 5 Rebounds im Schnitt aufgelegt. Bei seinem Debüt am 21. Januar gegen die Eisbären Bremerhaven feierten die Jenaer einen 80:72-Auswärtssieg. Ein Woche später folgte eine 72:87-Niederlage bei ratiopharm ulm. Allerdings musste das Harmsen-Team dabei verletzungsbedingt auf Topscorer Julius Jenkins (14,6 PpS) verzichten. Der ist aber ebenso wie der über längere Zeit ausgefallene Martynas Mazeika wieder im Training und wird voraussichtlich am Sonntag für die Jenaer auflaufen. Anstelle von Jenkins spielten zuletzt Ex-Löwe Derrick Allen (11,8 PpS) sowie Maximilian Ugrai (8,2 PpS) stark auf. Beide erzielten im Spiel gegen Ulm je 22 Punkte. Der 22-jährige Ugrai kommt in den vergangenen vier Partien auf 15,5 Zähler im Schnitt und zeigte sich dabei extrem treffsicher vom Perimeter: gute 65 Prozent seiner Dreipunktewürfe fielen durch die Reuse. Ohnehin sind die erfahrenen Jenaer sehr wurfstark und mit einer Dreierquote von 38,2 Prozent ligaweit das drittbeste Team in dieser Statistik.

„Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren, können eigentlich nur etwas gewinnen und wollen mutig aufspielen“, sagt Frank Menz im Hinblick auf die Begegnung in seiner eigentlichen Heimatstadt Jena. Ebenso wie die Gastgeber schauen unsere Löwen nach ihrem wichtigen Sieg gegen die Rockets in der Tabelle nun auch eher nach oben als nach unten und wollen sich näher an die unmittelbar vor ihnen stehenden Teams heranpirschen. Mit einem Sieg über Jena würden sie die Thüringer zumindest gleich in der Tabelle überholen. „Jena ist ein bisschen ,streaky', an einem guten Tag können sie jeden schlagen. Wir müssen darauf lauern, dass sie vielleicht einen schlechteren Tag erwischen und dann zuschlagen“, so unser Headcoach, dessen Team sich in den vergangenen Wochen auswärts sehr gut präsentierte und nur knapp in Berlin, Gießen und Oldenburg unterlegen war. Eine gute Leistung wollen unsere Löwen auch in Jena zeigen. Ob die zuletzt angeschlagenen Nemanja Jaramaz (Knöchelverletzung) und Anthony Morse (Weisheitszahn-Entzündung) dabei zum Einsatz kommen werden, ist noch offen.


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