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Benjamin Krug (rechts) hat mit Frank Menz an der Stabilisierung des Kniegelenks gearbeitet. Foto: Löwen

„Return to Sport“

20.04.2018

Christian Knye und Benjamin Krug von Physionamik machen angeschlagene Löwen wieder fit


Die häufigste Verletzung im Profisport ist und bleibt der Bänderriss – beim Basketball zählt sie leider zu den Klassikern. Nachdem der Spieler zum Korb zieht und versucht, wieder sicher auf dem Court zu landen, rutscht er entweder auf dem Fuß seines Gegenspielers aus oder er knickt ohne Fremdeinwirkung um. Die Folge: Inversionstrauma im Bereich des Band- oder Kapselbandapparats und vier bis sechs Wochen Pause. Auch mancher Spieler unserer Löwen ist in der Vergangenheit nicht von dieser Verletzung verschont geblieben.

Sind die Bänder wirklich gerissen oder zieht sich der Spieler einen Bruch im Gelenk zu, kommen die Experten unseres Partners Physionamik zum Zuge. In der Saison 2017/18 therapierte das Team um Christian Knye und Benjamin Krug unter anderem die Löwen Luis Figge, Niklas Bilski und Samuel Mpacko. Vor ihrer Selbstständigkeit waren die sportbegeisterten Physiotherapeuten direkt bei den Löwen angestellt – Christian Knye von 2008 bis 2010, Benjamin Krug von 2010 bis 2014. Und auch heute springen beide für Löwen-Physiotherapeut Christian Degenhardt ein, wenn er auf einer Fortbildung ist. Zu den Klub-Verantwortlichen pflegen sie ein familiäres Verhältnis. „Es ist immer wieder schön, alte bekannte Gesichter zu sehen und sich über den Sport auszutauschen. Das macht Spaß“, sagt Benjamin Krug, Geschäftsführer von Physionamik an der Roggenmühle.

Frühzeitige funktionelle Belastung

Für das Team der staatlich anerkannten Physiotherapeuten Christian Knye und Benjamin Krug, die zusammen ihre Therapie-Praxis am Steintorwall sowie in der Roggenmühle leiten, beginnen entsprechende Reha-Maßnahmen direkt am nächsten Tag. „Nachdem der verletzte Spieler in Absprache mit den Teamärzten der Löwen begutachtet wurde, beginnen wir mit abschwellenden und schmerzlindernden Maßnahmen“, erklärt Benjamin Krug. Das Gelenk wird möglichst früh funktionell belastet – dieser Prozess wird dann in den nächsten Wochen intensiviert, um den Spieler schnellstmöglich wieder in den Trainingsbetrieb integrieren zu können.

Bei Frakturen, wie bei Shooting Guard Luis Figge, der sich im Oktober 2017 einen Mittelfußbruch zuzog, wird rehabilitativ oder trainingstherapeutisch an Geräten gearbeitet. Der Trainingseffekt soll aufrecht erhalten werden, ohne dass der Spieler seine Kondition verliert. „Aus diesem Grund haben wir uns letztes Jahr entschlossen, einen zweiten Standort mit einem entsprechendem Geräteparcours zu eröffnen, da wir aufgrund zu geringer Kapazitäten am Steintorwall dazu nicht mehr in der Lage waren“, erläutert Christian Knye, Inhaber von Physionamik. Der neue Standort in der Roggenmühle im Braunschweiger Stadtteil Lehndorf wurde im Juni 2017 eröffnet.

Physionamik – einfach bewegen

Die Therapie-Praxis am Steintorwall übernahm Christian Knye bereits 2011. Nachdem sich Benjamin Krug 2014 seiner Praxis anschloss, entstand die gemeinsame Idee und Leidenschaft, Physionamik zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlich-medizinischen Erkenntnisse und der langjährigen Erfahrung der Betreuung von Profisportlern haben Christian Knye und Benjamin Krug ein ganzheitliches Behandlungskonzept entwickelt, welches sich in drei einfache Schritte unterteilt:

  • Mobilisieren
  • Stabilisieren
  • Kräftigen im Sinne der langfristigen Erhaltung der Gesundheit des Patienten

Die ganzheitliche Behandlung geht über das klassische Handwerk der Physiotherapie hinaus und benötigt ein professionelles Behandlungs- und Trainingsumfeld. Am neuen Standort in der Roggenmühle stehen auf 370 Quadratmetern moderne Behandlungsräume und ein Trainingsbereich nach den neuesten technischen Standards zur Verfügung. „Die Gesundheit des Patienten steht im Mittelpunkt unseres täglichen Handelns. Um Patienten das effektivste Medikament – die Bewegung – noch leichter zugänglich zu machen, haben wir Physionamik gegründet“, erklärt Christian Knye.

Das siebenköpfige Team bietet derzeit folgende Leistungen für seine Patienten an: Manuelle Therapie, Krankengymnastik, klassische Massagetherapie, CMD-Therapie, medizinische Trainingstherapie, Krankengymnastik am Gerät, manuelle Lymphdrainage, Bobath/PNF-Therapie sowie physikalische Therapie. Am neuen Standort in der Roggenmühle bildet die Sportphysiotherapie einen neuen Schwerpunkt. „Diese beinhaltet neben der Wettkampfbetreuung auch die vorbeugende Behandlung. Dazu zählen unter anderem Tape-Verbände wie Kinesio- und Funktionelles-Tape, sowie die neue innovative Behandlungsmethode Flossing“, veranschaulicht Benjamin Krug.

Prominenter Löwen-Ausfall: Headcoach Frank Menz

Auch als sich unser Headcoch Frank Menz im November 2017 die Quadrizepssehne im Knie riss, war das Team um Christian Knye und Benjamin Krug sofort zur Stelle. Die Partner der Löwen begleiteten ihn von Beginn an. „Als erste Maßnahme haben wir die Beweglichkeit im Gelenk optimiert und sind dann dazu übergegangen, ihn langsam an das Gerätetraining heranzuführen, um die muskuläre Situation zu verbessern und das Gelenk zu stabilisieren“, so Benjamin Krug. Frank Menz zeigt sich äußerst zufrieden und findet nur lobende Worte: „Unabhängig meiner Behandlung, die hervorragend gelaufen ist, sind meine Erfahrungen mit dieser Einrichtung einfach spitze. Das gilt sowohl für die Qualität der Therapeuten wie auch für die Räumlichkeiten von Physionamik. Ich bin sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, mit solchen Top-Leuten zusammenzuarbeiten.“


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