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Mit Selbstvertrauen gegen s.Oliver Würzburg

05.04.2018

Für unsere Löwen geht es am morgigen Freitag nach Unterfranken, wo sie am Samstag, 7. April (20.30 Uhr), auf s.Oliver Würzburg treffen. Das Team von Headcoach Dirk Bauermann, der den Klub um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages zum Saisonende gebeten hat, um sich einer neuen Herausforderung in China stellen zu können, rangiert mit nur einem Sieg mehr als die Löwen auf dem elften Tabellenplatz.


Das Hinspiel hatten unsere Löwen am sechsten Spieltag gegen die damals noch ungeschlagenen Würzburger überraschend mit 73:71 gewonnen. Diese Überraschung wollen sie erneut schaffen, womit unsere Löwen in der Tabelle am Bauermann-Team vorbeiziehen würden. Damit das gelingt fordert Frank Menz von seiner Mannschaft, das gewonnene Selbstvertrauen aus den starken Heimauftritten mitzunehmen und offensiv aggressiver zu agieren. „Wir müssen weiterhin schnell spielen und darüber mehr einfache Punkte erzielen. Wir waren im Umschaltspiel von Verteidigung auf Angriff zuletzt zu verhalten, haben das aber gegen Tübingen in der zweiten Halbzeit schon besser gemacht“, sagt unser Headcoach.

Daran gilt es in der Partie gegen s.Oliver Würzburg anzuknüpfen, in welche unsere Löwen laut Frank Menz als Außenseiter gehen. „Die Würzburger sind als Playoff-Kandidat in die Saison gegangen und haben trotz der aktuellen Verletzungen von Robin Benzing und Kresimir Loncar einen dementsprechend starken Kader. Das haben sie am vergangenen Wochenende einmal mehr in Berlin gezeigt, wo sie über lange Zeit auf dem Niveau von ALBA gespielt haben und eine Siegchance hatten“, so Frank Menz. Der glaubt auch nicht, dass die langfristigen Ausfälle von Loncar (11,6 PpS) und Topscorer Benzing (18,5 PpS) die Würzburger unbedingt schwächen werden, da andere sehr gute Spieler in ihren Reihen nun Chancen bekämen, mehr in die Bresche zu springen und sich zu zeigen.

Da wären zum Beispiel Center Owen Klassen (6,7 PpS, 4,7 RpS) und die Forwards E.J. Singler (4,4 PpS) und Vytenis Lipkevicius (6,5 PpS) zu nennen, die dem Spiel bisher noch nicht so ihren Stempel aufdrücken konnten und jetzt mehr Verantwortung erhalten werden. Singler und Klassen waren im Hinspiel übrigens noch nicht dabei, sondern wurden ebenso wie Kameron Taylor nachverpflichtet. Letztgenannter spielte vor Kurzem noch in der ProB mit den Dragons Rhöndorf gegen den Löwen-Kooperationspartner Herzöge Wolfenbüttel und gab gegen ALBA BERLIN ein mehr als gelungenes BBL-Debüt: Taylor legte 16 Punkte sowie drei Assists auf und sammelte vier Rebounds ein. Neben ihm stehen die Point Guards Clifford Hammonds (8,0 PpS, 3,4 ApS) und Abdul Gaddy (8,1 PpS, 4,8 ApS) sowie Shooting Guard Maurice Stuckey (11,5 PpS) im Würzburger Backcourt. Stuckey spielt eine bärenstarke Saison und avancierte bei der 76:80-Niederlage gegen ALBA BERLIN zusammen mit Taylor zum Topscorer (je 16 Punkte).

Im Hinspiel kam Stuckey auf 12 Punkte und war damit hinter Benzing (29 Punkte) Würzburgs bester Punktesammler. Für unsere Löwen ragte Scott Eatherton mit 29 Punkten heraus. Ob unser Big Man am Samstag auflaufen wird, ist mit einem kleinen Fragezeichen versehen. Denn der 7. April ist der Geburtstermin seines Sohnes. „Scott fährt mit nach Würzburg. Allerdings stehen Auto und Fahrer für Scott parat, damit er schnellstmöglich nach Braunschweig kommt, falls sich die Geburt wirklich anbahnt. Für uns ist es selbstverständlich, dass der zukünftige Vater in so einer Situation bei seiner Frau sein sollte“, sagt Löwen-Geschäftsführer Sebastian Schmidt.


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