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Bazou Koné erzielte in 15 Minuten 16 Punkte! Foto: Robert Kagelmann

94:77-Sieg über Tübingen: In Hälfte zwei den Turbo gezündet

02.04.2018

Der fünfte Heimsieg im Jahr 2018 und der damit zwölfte Saisonsieg sind perfekt! Unsere Löwen haben am heutigen Ostermontag mit 94:77 (37:42) gegen den Tabellenletzten WALTER Tigers Tübingen gewonnen. In der ersten Halbzeit haderte das Team von Headcoach Frank Menz vor 2.914 Zuschauern in der Volkswagen Halle mit der Trefferquote und geriet im zweiten Viertel mit neun Punkten in Rückstand (20:29). Bis zur Halbzeit kamen unsere Löwen auf fünf Zähler heran und konnten im dritten Viertel über ihre nun griffige Verteidigung gepaart mit einer starken Offensive das Spiel drehen. Mit Beginn des letzten Viertels hatten sich Scott Eatherton & Co. eine 19-Punkte-Führung erspielt und damit die Weichen für den Sieg gestellt. Zwar schmolz der Vorsprung noch einmal auf acht Zähler, doch konnten unsere Löwen am Ende zulegen, während den Gästen die Puste ausging. Das Menz-Team erzielte in der zweiten Spielhälfte 57 Punkte und überzeugte dabei mit tollem Teamspiel sowie einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Sechs Spieler punkteten zweistellig, Scott Eatherton legte erneut ein Double-Double von 22 Punkten und 12 Rebounds auf, während DeAndre Lansdowne mit 13 Punkten, 9 Rebounds und 9 Assists knapp an einem Triple-Double vorbeischrammte. Bei den Gästen waren Barry Stewart und Reggie Upshaw mit je 16 Zählern am erfolgreichsten.


Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Bremerhaven taten sich unsere Löwen zunächst schwer, den offensiven Rhythmus zu finden. Lediglich 26 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld fielen im ersten Viertel durch die Reuse. Die Tigers trafen zwar auch nicht berauschend (35 Prozent aus dem Feld), aber besser und machten den Löwen unter dem Korb das Leben schwer. Dementsprechend ging es mit einem Rückstand von 15:20 in den zweiten Spielabschnitt.

Das Menz-Team verkürzte schnell auf 18:20, aber die Gäste hatten Antworten parat und wirkten etwas wacher. Außerdem trafen sie zunehmend besser von außen: 45 Prozent verwandelte Dreier standen zur Halbzeit in ihrer Statistik. Die Löwen attackierten stattdessen fast ausschließlich den Korb und hatten sich auch bei der Quote ihrer Abschlüsse gesteigert. Aber defensiv gelangen ihnen noch zu selten Stopps, weshalb es zur Halbzeit bei einem Rückstand von fünf Punkten blieb (37:42).

Wieder auf dem Parkett spielten unsere Löwen wesentlich physischer, mit besserer Körpersprache und trafen jetzt auch mehr. Außerdem griff die Verteidigung und ließ in diesem Viertel nur 13 gegnerische Punkte zu. In der 27. Minute hatten sich unsere Löwen durch Thomas Klepeisz endlich die erste Führung in dieser Partie geholt (52:51) und zogen daraufhin weg. Insgesamt 28 Punkte erzielten die Löwen in diesem Spielabschnitt und gingen völlig verdient mit einem Vorsprung von zehn Zählern (65:55) ins letzte Viertel.

Hier dauerte es nicht lange, bis unsere Löwen ihre Führung auf 19 Punkte ausgebaut hatten (75:56, 33. Minute). Es spielte jetzt nur das Menz-Team, das seine Trefferquoten schon längst hochgeschraubt hatte und nun auch klar die Rebounds dominierte. Dennoch steckten die Tigers noch nicht auf, kamen vornehmlich über ihre Dreier nochmal bis auf acht Zähler heran (85:77). Aber die Löwen war nicht mehr aus der Ruhe zu bringen und holten sich den 12. Saisonsieg.

Viertel im Überblick: 15:20, 22:22, 28:13, 29:22;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig):
„Für uns war das heute ein ganz schwieriges Spiel. Wir konnten eigentlich nur verlieren. Wenn man nach der Tabelle geht, dann sieht es so aus, als müssten wir hier deutlich gewinnen. Aber Tübingen hat trotz ihrer Niederlagen viele sehr, sehr gute Spiele gemacht und knappe Ergebnisse erzielt. Tübingen hat dann auch erwartet gut gespielt, eine sehr starke erste Halbzeit. Wir wollten dann in der zweiten Halbzeit defensiv anziehen und so spielen, wie wir es die letzten Heimspiele gemacht haben. Ich denke wir haben dann auch offensiv gut gespielt. Ich freue mich, dass so viele Zuschauer da waren, die Atmosphäre war super. Wir haben jetzt fünf der letzten sechs Heimspiele gewonnen und die Jungs haben noch Appetit auf mehr.“

Mathias Fischer (WALTER Tigers Tübingen): „Glückwunsch Braunschweig zum Sieg. Meine Mannschaft hat eine solide erste Halbzeit gespielt. Offensiv haben wir den Ball gut bewegt, schnell gespielt und wir haben unsere Möglichkeiten genutzt. Das ist uns allerdings in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht mehr gelungen. Es zeigten sich dann bei uns auch erste Ermüdungserscheinungen und wir haben Braunschweig viel zu viele Punkte ermöglicht. Darunter hat auch unser Selbstvertrauen gelitten. Am Ende geht der Sieg für Braunschweig in Ordnung.“

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki n.e., Figge n.e., Lansdowne 13 (9 Rebounds, 9 Assists), Janavicius, Klepeisz 11 (5 Assists), Alte, Jaramaz 12, Schwartz, Morse 13 (7 Rebounds, 3 Assists), Koné 16 (3 Assists), Eatherton 22 (12 Rebounds, 3 Assists), Lagerpusch 7.

WALTER Tigers Tübingen:
Lee 10, Hiller n.e., Zinn, Theis 11 (5 Rebounds), Jordan 13 (6 Assists), Mönninghoff 3, Heyden 8 (5 Rebounds), Stewart 16 (8 Rebounds, 4 Assists)), Upshaw 16 (6 Rebounds), Mampuya.

Boxscore zum Spiel


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