News

Der scheidende Geschäftsführer und Sportdirektor Oliver Braun. Foto: Ingo Hoffmann

New Yorker Phantoms ab neuer Saison ohne Oliver Braun

16.05.2014

Die Phantoms Braunschweig Basketball GmbH und Oliver Braun, Geschäftsführer wie auch Sportdirektor, beenden nach sieben gemeinsamen Jahren ihre Zusammenarbeit und gehen zukünftig getrennte Wege. Dabei kommt der Braunschweiger Basketball-Bundesligist dem Wunsch von Oliver Braun nach, seinen Vertrag aus persönlichen Gründen nicht zu verlängern. Mit Raoul Korner wurde eine passende Lösung gefunden, die vakant gewordene Position des Sportdirektors neu zu besetzen. Der Phantoms-Headcoach übernimmt neben seiner Trainertätigkeit auch die sportliche Leitung.


Der scheidende Sportdirektor und Geschäftsführer, der seit Januar 2014 auch Vorsitzender der Geschäftsführung ist, kommentierte seine Entscheidung wie folgt: „Ich habe die Jahre sehr genossen, sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt und tolle Momente erleben dürfen. Mir fällt diese Entscheidung sehr schwer, da mein Herz für den Braunschweiger Basketball schlägt, und ich werde definitiv mit mehr als nur einem weinenden Auge gehen. Nach sieben Jahren ist nun für mich jedoch der Zeitpunkt gekommen, etwas zu verändern. Ich bedanke mich bei allen Fans, Partnern und Sponsoren, Helfern, Mitarbeitern und Kollegen, Coaches, Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat für Ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren! Ich werde in Gedanken weiter dabei sein." Michael Doering, Aufsichtsratsvorsitzender der Phantoms Basketball Braunschweig GmbH, zeigte sich im Namen des Braunschweiger Basketball-Bundesligisten verständnisvoll für den Entschluss von Oliver Braun und sagte: „Wir danken Oliver Braun ausdrücklich für sein Engagement in den vergangenen Jahren. Er hat großartige Arbeit geleistet und die Entwicklung des Braunschweiger Basketballs entscheidend geprägt. Wir wünschen ihm für seine private wie auch berufliche Zukunft alles Gute.“

Der studierte Betriebswirt war seit 2007 Sportdirektor und Geschäftsführer der New Yorker Phantoms Braunschweig. In der sportlichen Funktion führte er den Braunschweiger Basketball-Bundesligisten zusammen mit dem früheren Cheftrainer Sebastian Machowski drei Mal in Folge in die Playoffs (2009/10, 2010/11, 2011/12) und in der Saison 2010/11 in das Pokalfinale sowie ein Jahr später in das Pokalhalbfinale. Unter Oliver Braun wurde der Standort Braunschweig von der Beko BBL zwei mal als bester Nachwuchsstandort ausgezeichnet. Zudem erzielte er mit dem Wechsel von Dennis Schröder in die NBA einen für den deutschen Basketball erstmalig zustande gekommenen Ablösetransfer. In seiner Verantwortung als Geschäftsführer für den Bereich Marketing wurde als Novum in der Beko BBL mit dem Sozialprojekt „Phantoms@Future“ ein gesamtheitliches Corporate Social Responsibilty (CSR)-Projekt installiert.


DatenschutzImpressum