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Aaron Doornekamp und seine Kollegen konnten endlich wieder einen Sieg feiern! Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Sieg! Phantoms feiern 82:81-Erfolg über FRAPORT SKYLINERS

08.04.2014

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben ihre sechs Niederlagen andauernde Durststrecke überwunden. Sie besiegten am heutigen Dienstag, 8. April, vor 2208 Zuschauern die FRAPORT SKYLINERS in einer umkämpften und engen Partie mit 82:81 (33:35). Dabei liefen die Braunschweiger Korbjäger über weite Phasen des Spiels einem Rückstand hinterher, konnten aber im letzten Viertel einen Gang höher schalten und so die Begegnung zu ihren Gunsten drehen. Für die Phantoms-Basketballer war Isaiah Swann mit 23 Punkten am erfolgreichsten. Bei den Gästen, die auf den verletzten Spielmacher Konstantin Klein (Rippenprellung) verzichten mussten, war Danilo Barthel mit 25 Zählern bester Punktesammler.


Die Partie war bereits in den Anfangsminuten von hoher Intensität auf beiden Seiten geprägt – und das war vor allem in der Defensive zu spüren. Sowohl die New Yorker Phantoms wie auch die Gäste aus Frankfurt taten sich entsprechend schwer, den Ball im Korb unterzubringen, weshalb es nach vier Minuten gerade einmal 6:5 stand. Und in dieser Manier sollte es auch weitergehen, wenngleich die Braunschweiger Basketballer ihre schwer erarbeiteten Chancen mit Fortlauf des Viertels etwas besser nutzten und sich einen kleinen Vorsprung von 12:7 erspielten (7. Minute). Aber die SKYLINERS blieben dank eines starken Danilo Barthel (neun Punkte) nicht nur dran, sondern zogen nach zwei Dreiern von Jacob Burtschi auch auf 13:15 vorbei. Mit diesen zwei Punkten Rückstand und beim Stand von 15:17 ging es in das zweite Viertel.

Hier gerieten die Phantoms-Basketballer aufgrund von Ballverlust und Offensiv-Foul schnell weiter ins Hintertreffen und lagen nach zwölf gespielten Minuten mit 15:23 zurück. Raoul Korner reagierte: Er wechselte Kyle Visser und Immanuel McElroy wieder ein, die beide eine Verschnaufpause bekommen hatten, und darauf ließ sein Team vier Punkte in Serie zum 19:23 folgen (13. Minute). Zwar konnten sich die Frankfurter kurz darauf auf neun Zähler absetzen (19:28), aber Florence & Co. arbeiteten sich erneut heran und waren nach einem Dreier von Robert Kulawick zum 27:30 wieder auf Tuchfühlung. Und wie schon nach dem ersten Viertel endete auch das zweite in einem ausgeglichenen Spiel lediglich mit zwei Zählern Differenz und einem Halbzeitstand von 33:35.

Zurück auf dem Parkett zeigte sich ein identisches Bild zur ersten Halbzeit. Beide Teams mussten sich ihre Korberfolge schwer erarbeiten. Und es blieb zunächst auch dabei, dass die New Yorker Phantoms kontinuierlich ihrem Rückstand hinterherliefen. Als Kapitän Harding Nana hingegen aus der Mitteldistanz zum 39:40 verkürzte, hatten er und sein Team nach einem Ballverlust der Gäste mit dem nächsten Angriff die Chance, wieder in Führung zu gehen. Doch die blieb ungenutzt, während die Frankfurter im direkten Gegenzug einen Dreier versenkten (39:43, 25. Minute). Und damit war der vorherige Zustand mit einem Rückstand um die vier bis fünf Punkte wieder hergestellt. Mit einem Wurf von knapp hinter der Mittellinie warf Phantoms-Spielmacher James Florence seine Mannschaft in der letzten Sekunde dieses Viertels wieder auf 53:55 heran. Und damit ging es in die letzten zehn Minuten.

Anstatt das Momentum des Kunstwurfs von James Florence in das vierte Viertel mitzunehmen, vergaben die Phantoms-Basketballer jedoch zuerst einen Angriff, ehe sie dann zwei Mal in Folge den Ball verloren. Die Folge: Frankfurt zog wieder auf 53:64 davon und Raoul Korner nahm eine Auszeit (32. Minute). Die zeigte mit darauf folgenden vier Braunschweiger Zählern Wirkung (57:64). Und jetzt forderte SKYLINERS-Coach Gordon Herbert eine Auszeit. Aber McElroy und Kollegen blieben am Drücker. Zuerst versenkte Isaiah Swann eiskalt zwei Dreier hintereinander zum 63:64. Und als dann auch noch Aaron Doornekamp sein weiches Handgelenk aus der Distanz zeigte war der 66:66-Ausgleich hergestellt (36. Minute). Die Partie war richtig eng, aber die New Yorker Phantoms jetzt besser im Spiel als ihr Gegner. Und das spiegelte sich auch im Spielstand wider. Denn nach einem verworfenen Dreier der Gäste stand Immanuel McElroy alleine unterm gegnerischen Korb und sorgte für die 70:69-Führung. Diese bauten die Braunschweiger Korbjäger bis auf 74:69 aus, jedoch konterten die SKYLINERS innerhalb von wenigen Sekunden zum 74:73 (40. Minute). Jetzt zwangen die Gäste Swann & Co. an die Freiwurflinie, aber die gaben sich dort keine Blöße mehr, trafen alle acht Freiwürfe in dieser engen Phase. Und dennoch hätte die Partie fast noch kippen können. Denn James Florence foulte seinen Gegenspieler Ramon Galloway bei einem Dreierversuch. Letztgenannter ging an die Freiwurflinie, traf zwei und warf den dritten Wurf absichtlich daneben. Er selber fing den Offensiv-Rebound und netzte für zwei ein. Doch damit blieb es bei einem knappen Vorsprung von einem Zähler – und der reichte zum ersehnten Braunschweiger Sieg.

Trainerstimmen zum Spiel:

Raoul Korner (New Yorker Phantoms Braunschweig): Wir haben nach einem guten Start lange Zeit den Gegner das Spiel kontrollieren lassen. Und haben dann aber für uns untypisch das Spiel am Ende gedreht. Wir hatten dieses Mal zum Ende hin die „big plays“ und ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment dafür aussprechen. Sie hat heute viel Kampfgeist gezeigt und das war in so einer Situation mit dem Rückstand gar nicht einfach. Aber wir haben unser Glück erzwungen und defensiv auch gut geackert. Danke an alle Fans, die uns in dieser schwierigen Phase unterstützt haben und ich hoffe, dass sie uns auch weiterhin zur Seite stehen.

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): Gratulation an Raoul und sein Team. Wir haben 33 Minuten lang gut gespielt und die Partie dann aus der Hand gegeben. Braunschweig hat die letzten sieben Minuten dominiert, sie haben sich gute Würfe erarbeitet und wir haben schlecht in der Defensive gestanden. Danilo Barthel und unsere jungen Spieler wie Max Merz haben einen guten Job gemacht und sind gut für den angeschlagenen Konstantin Klein eingesprungen.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Swann 23 (5 Assists), Kulawick 3, Zazai, Visser 18, Nana 3, Florence 12, Doornekamp 15 (5 Rebounds, 5 Assists), Pluskota, Gertz n.e., Land n.e., McElroy 8, Bogdanov n.e..

FRAPORT SKYLINERS: Galloway 6, Merz 10, Ilzhöfer n.e., Nolte n.e., Voigtmann 6, Barthel 25 (8 Rebounds), Richter, Robertson 13 (5 Rebounds, 5 Assists), Burtschi 11 (5 Rebounds), DuBois 2, N'Diaye 8.


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