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Hatte keinen Grund zur Freude: Headcoach Raoul Korner. Foto: Ronny Ehrlich

Chancenlos in Frankfurt: 53:79-Niederlage bei den SKYLINERS

11.12.2013

Die New Yorker Phantoms Braunschweig konnten ihren Sieg vom letzten Wochenende über die Telekom Baskets Bonn nicht bestätigen. Sie kamen am Mittwoch, 11. Dezember, in der Auswärtsbegegnung bei den FRAPORT SKYLINERS unter die Räder und verloren deutlich mit 53:79 (20:44). Beste Braunschweiger Punktesammler waren James Florence mit 16 und Isaiah Swann mit 12 Punkten. Bei den Frankfurtern überragte Andrew Rautins mit 26 Zählern.


Die New Yorker Phantoms kamen holperig in die Partie und lagen nach zwei vergebenen Würfen schnell mit 5:0 zurück. Aber die Mannschaft von Headcoach Raoul Korner schien sich nach und nach zu finden und hatte nach drei gespielten Minuten den 7:7-Ausgleich erzielt – vor allem auch Dank einiger guter Defensivsequenzen und flinken Fingern von James Florence. Offensiv wollte es allerdings nicht rund laufen: mehrere freie Würfe verfehlten ihr Ziel. Da die Gastgeber sich im Gegenzug sehr treffsicher zeigten (100 Prozent Dreier, 82 Prozent Feldquote), konnten sie sich nach einem Dreier von Andrew Rautins auf 22:15 absetzen (9. Minute). Mit diesem Stand ging es auch ins zweite Viertel.

Die SKYLINERS eröffneten die zweiten zehn Minuten mit einem erfolgreichen Korbleger. Doch James Florence konterte prompt mit einem Treffer von jenseits der 6,75-Meterlinie (24:18, 11. Minute). Allerdings sollten diese drei Zähler des Phantoms-Point Guard die einzigen für längere Zeit gewesen sein. Fünf weitere Minuten dauerte es, ehe Isaiah Swann per Korbleger die nächsten Zähler markierte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hausherren jedoch schon auf 33:20 davongezogen (16. Minute). Die New Yorker Phantoms hatten gegen die sehr gut formierte Frankfurter Verteidigung Probleme, offensiv ihren Rhythmus zu finden. So wurden sie häufig zu schweren Würfen gezwungen, die nicht den Weg durch die Reuse fanden. Auf der anderen Seite erlaubten sich McElroy und Kollegen aber auch zu viele Ballverluste und ließen ebenfalls zu viele einfache Punkte der SKYLINERS zu, weshalb es nach 20 Minuten mit einem Rückstand von 24 Zählern in die Halbzeitpause ging (44:20).

Das Team von Raoul Korner kam bemüht aus der Kabine. Allerdings blieb der Spielverlauf identisch. Gegen die gut sortierte Frankfurter Verteidigung fanden die Braunschweiger Korbjäger kaum Mittel und mussten für ihre Würfe hart arbeiten. Etwas mehr als drei Minuten benötigten sie, um die ersten Zähler in diesem Viertel zu erzielen. Kyle Visser verwandelte zwei Freiwürfe, auf die insgesamt vier Punkte von James Florence und zwei weitere durch Isaiah Swann folgen sollten (50:28, 26. Minute). Nachdem die Gastgeber von diesen schnellen Phantoms-Punkten schier unberührt zwischenzeitlich wieder auf 26 Punkte Differenz wegzogen waren, sah sich SKYLINERS-Coach Gordon Herbert aber doch zu einer Auszeit nach fünf Braunschweiger Zählern in Folge zum 56:35 gezwungen (28. Minute). Im Anschluss daran erzielten die New Yorker Phantoms noch zwei Punkte, die Gastgeber fünf zum 60:38 nach dem dritten Viertel.

Auch hier zeigte sich ein Spiegelbild der bisherigen Partie. Die Braunschweiger fanden keinen Zugriff auf das Spiel, weder defensiv noch offensiv. Nach fast vier Minuten markierte Isaiah Swann von der Freiwurflinie die ersten Phantoms-Punkte in diesem Viertel, die SKYLINERS hatten in dieser Zeit jedoch schon 14 Zähler auf ihrem Konto verbuchen können (74:40, 34. Minute). In den verbleibenden Minuten der schon längst entschiedenen Begegnung gab Raoul Korner den Doppellizenzspielern und Kenny Kadji weitere Einsatzzeit. Der Neuzugang kam in seinem zweiten Spiel insgesamt auf acht Punkte und vier Rebounds.

 

Trainerstimmen zum Spiel:

Raoul Korner (New Yorker Phantoms Braunschweig): Glückwunsch an Frankfurt und Gordon Herbert zum Sieg. Zu unserer Leistung, wenn man sie heute überhaupt so nennen kann, fallen mir nur Adjektive ein, die nicht jugendfrei sind. Wir haben ohne Kampf und ohne kollektiven Charakter gespielt. Es war eine indiskutable Leistung, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Den Rest werden wir hinter verschlossenen Türen aufarbeiten.


Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS):
Ich bin stolz darauf, wie das Team nach dem Spiel am Samstag zurückgekommen ist. Unsere Kids und jungen Männer haben einen tollen Job gemacht. Wir haben heute von allen, ob Starter oder Bankspieler, gute Leistungen bekommen. Wir haben den Ball gut laufen lassen und gut gereboundet. Vor dem Spiel haben wir an unserer Defensive gearbeitet und dies engagiert umgesetzt. Manchmal lernt man mehr aus einer Niederlage, als aus einem Sieg. Am Samstag haben wir eine Menge gelernt.Wir sind ein junges Team, da macht man manchmal einen Schritt vor und zwei zurück. Andy Rautins hat Verantwortung übernommen und die Mannschaft angeführt. Ramon hat nach dem taffen Spiel gegen Weißenfels toll reagiert und ein gutes Spiel gemacht.

New Yorker Phantoms: Swann 12, Kulawick, Zazai, Visser 4, Florence 16, Doornekamp 5, Johnson 2, Pluskota, Wenzel 2, Wessels, McElroy 4, Kadji 8.

FRAPORT SKYLINERS: Galloway 11, Oldenburg, Klein 4, Rautins 26, Merz, Bright 3, Voigtmann 10, Barthel 6 (8 Rebounds), Richter, Burtschi 6, DuBois 4, N'Diaye 9.


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